Okt 8 2013

Elektronische Musikvideos Pt. 53 // MØ feat. Diplo – XXX 88

Uff. Das letzte mal dass ich hier auf meinem Blog Blögchen über ein elektronisches Musikvideo berichtet hab ist jetzt über 1 Jahr her. Da sind die müden Fingergelenke ganz schön eingerostet. Egal… ich werd trotzdem bis was darüber schreiben. Paar Füllwörter reinpacken. Dann wirds auch ein schön langer Text, ohne Inhalt. Aber Quantität und so…

ist nicht mein neuester Spitzname sondern die dänische Sängerin Karen Marie Ørsted. Ihr erstes Album steht in den Startlöchern, bei dem kein geringerer als Diplo seine Produktionsfinger mit ihm Spiel hatte. Vorweg gibt es die EP Bikini Daze. Auf selbiger EP befindet sich auch der Track XXX 88 feat. (ratet mal…) Diplo. Dazu gibt es dann auch gleich noch ein schickes Video.
Musikalisch schwingt sie mit ihrer starken Stimme die Synthie-Electro-Pop Schaukel auf und ab – mit gewohnt dramatisch-bombastischer Soundarchitektur von Diplo.

Live gibt es die Junge Dame aus Dänemark als Support u.a. auf der Major Lazer Tour zu hören. Die spielen am 14. November Live in Berlin, ist bis jetzt auch das einzige Deutschland-Date.

Jetzt halt ich aber die Finger still. Video an.


Mrz 15 2012

Elektronische Musikvideos Pt. 52 // Cocolores – Vox

Nach langer Abstinenz meinerseits ist es dringend mal wieder Zeit optisch-akustische Highlights an euch weiter zu reichen. Dieses Schmuckstück von den sympathischen Münchern Cocolores konnt ich aber einfach nicht für mich behalten. Soviel Soul & Funk auf einem smoothen Housetrack zu vereinen schaffen nicht viele. Dabei hat der Track so einen lässigen, warmen Groove, dass die Sonne mit jedem Takt ein paar Lumen heller scheint und man sich schnell noch ein paar Grad mehr dazu wünscht. Damit läute ich hiermir offiziell meinen Frühling ein. Danke Cocolores… auf bald wieder in Stuttgart.


Jan 15 2012

Elektronische Musikvideos Pt. 50 // Lerosa – You Said Forever

Das 50. Jubiläum der Elektronischen Musikvideos kommt optisch relativ unspektakulär und dafür wirklich handgemacht daher. Man hat den Eindruck nach Lana Del Rey wird es langsam salonfähig altes, gesammeltes Videomaterial einfach für die eigenen Zwecke umzuschneiden, hier passt aber auch der Vergleich zu Visuals ebensogut – irgendwas dazwischen also. Schaut auch in diesem Fall abermals wirklich nice aus, aber vor allem geht’s ja um die Musik! Und You Said Forever – von dem aus Rom stammenden Lerosa – ist smoother, chicacoider House mit ein wenig Disco-Attitüde und somit in meinen Ohren wieder mal eine kleine Akkustikperle.


Dez 8 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 49 // Extrawelt – Neuland

Spätsommerliche Stimmung? Eigentlich echt schon Winter. Dann wärmen wir uns doch einfach an den atmosphärischen Bildern zum Robag Wruhme Remix von Extrawelts Neuland. Wie gewohnt wird man Robags träumerischem Techno sofort sanft gepackt und abgeholt um auf seinem Klangteppich eine Reise in die Natur zu unternehmen. Das Video daher eher sowas wie die logische Konsequenz, als einfach nur eine bildhafte Untermalung.


Jul 28 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 47 // Thugfucker – Discognome

Ehre wem Ehre gebührt und Video wem ein Video gebührt. Und da zählt der Disco Gnome von Thugfucker wohl definitiv dazu. Hat uns doch der geniale Tale Of Us Remix den Winter über sommerliche Gefühle in den Club gezaubert. Saudeep aber eben auch saudiscoid. So kommt das Video zum Original vielleicht doch etwas spät, aber besser als nie (1 Euro in die Floskelkasse!).
Man könnte vermuten, dass das Video im dokumentarischen Stil, die gezeigten Personen dem Track ausgesetzt hat und deren rhytmische Reaktionen einfach aufgezeichnet hat. Bewegung als natürlicher Reflex auf diesen Track, an den wir uns sicher in ein paar Jahren noch erinnern werden.


Mai 26 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 46 // Bodi Bill – Brand New Carpet

Liebe Leser,

dieser Eintrag läuft unter der Rubrik Elektronische Musikvideos. Heute gibt’s hier allerdings mehr, als draufsteht. Statt euch nur das eine schöne Video Brand New Carpet von Bodi Bill nahezulegen, setze ich noch Einen drauf und versuche euch gleich das komplette neue Album… ach was – noch besser direkt die ganze Band zu verkaufen.

Unter dem Titel What? erschien im März diesen Jahres das bereits dritte Album der Berliner Electro-Indietronic-Band Bodi Bill. Erstmals wahrgenommen auf dem MELT!2009, als eine aufgeregte junge Dame, die mit den Jungs bekannt war, uns zum Bleiben überredete: “Gleich kommt was Geniales! Eine tolle neue Band mit einem Sound, der so noch nicht dagewesen ist.” Man mag nun beginnen Vergleiche zu ziehen, zu Ähnlichem, dass vielleicht doch schon da war. Wie auch immer… Der experimentelle Sound, kombiniert mit der spannenden Stimme von Fabian Fenk überzeugte mich auf Anhieb. Die Menge bestätigte mit Zugabe-Gebrüll, dass es ihr genauso gefiel und die Jungs schienen sichtlich gerührt!

Mit “What?” ist den Berlinern meiner Meinung nach ein wunderbar rundes Album gelungen. Den Einstieg bilden gleich vier sehr starke Songs (“Paper”, “Brand New Carpet”, “Pyramiding”, “What”). Mit “Garden Dress”, “The Net” und “And Patience” wird es im Mittelteil etwas ruhiger (das heißt etwas weniger Tanzen, mehr Mitsingen) aber nicht weniger melodisch. Der hintere Teil kommt wieder flotter und sehr rhythmisch daher (“Hotel”, “Sea Foam”, “Friends”). Einziger Track ohne Vocals bleibt der Bonustitel “Bazar”.

Wie bereits angedeutet: auf die Musik von Bodi Bill lässt es sich gleichermaßen Tanzen wie Mitsingen. Ein elekronisches Rundum-Sorglos-Paket sozusagen!


Mai 14 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 45 // Matt John – Hello Again

Macht mal Platz für deutschen Schlager: Howard Crapendale (kein Schreibfehler, ich bin extra so “lustig”) begrüßt euch freundlich mit Hello Again (für eventuelle Ohrwürmer entschuldigt sich Dr. tech. mus. Esyot). Aber weil wir Volksmusik alle kägge finden freuen wir uns über Matt John der dem Titel Hello Again die negativen Assoziationen nimmt. Zu dem neuen Bar25 Release gibt es dann freundlicherweise auch gleich noch ein passendes Video geschenkt. Übrigens mal wieder Techno zum träumen. Und auch wenn die Brücke etwas abstrus ist: Wie schon bei Howie hat auch dieses Hello Again Ohrwurm-Potential…