Apr 22 2014

Love Foundation Podcast

Lange Zeit ist es her, dass ich a) einen Blogpost geschrieben habe und b) einen Podcast gemacht habe. Heute zelebriere ich beides gleichzeitig wieder einmal getan zu haben. Das es diesmal auch noch für einen guten Zweck ist, ist dabei umso schöner. Dazu aber später mehr. Erstmal der Podcast.

Wie der Titel schon vermuten lässt, habe ich den Podcast für die Love Foundation gemacht. Dabei handelt es sich um ein offenes Netzwerk von Studenten, Aktivisten und Künstlern die zusammen Gelder für die Trinkwasserversorgung und andere sanitäre Anlagen in Bihar, Indien sammeln. Dabei arbeiten sie viel mit dem Trinkwasserprojekt Viva Con Agua zusammen.

Die Gelder sammeln sie durch den Verkauf von Fairtrade Merchandise und einer Vielzahl von Verantstaltungen wie Kunstausstellungen, Fußballturnieren oder eben Tanzveranstaltungen. Hier komme dann wieder ich ins Spiel, denn ich werde am 25. April zusammen mit Langzeit DJ-Kollege Herr Bauer in Maastricht die House- und Techno-Keule schwingen. Wir werden selbstverständlich auf unsere Gage verzichten, die dafür in das Trinkwasserprojekt fließen wird.

Die Love Foundation wurde 2013 von zwei Studenten in Maastricht ins Leben gerufen und hat jetzt schon erste Zweigstellen in Amsterdam, Berlin, Dublin und Santa Cruz. Spread the Love! Enjoy the MIx.


Apr 13 2011

Recap: Time Warp 2011


Wie so oft auf meinem Blog ein bisschen zu spät um noch aktuell zu sein, aber dafür mit genug Liebe um doch eine Berechtigung zu haben. Mein kurzes Recap zur diesjährigen Time Warp in Mannheim.
Chronologisch und in wenigen Worten sah meine Zeit Verformung 2011 ungefähr so aus: Vorfreude, Ernüchterung, Enttäuschung, Überraschung, Zufriedenheit, Euphorie.
Ein bisschen ausführlicher… meine epischen Freunde hatten mir dieses Jahr das Ticket zur Time Warp, meinem ersten großen Rave, zum Geburtstag geschenkt. Und obwohl das Line Up mich hätte ausrasten lassen müssen, war die Vorfreude tatsächlich mehr durch unsere riesige Crew gepusht als durch irgendwelche berühmten Namen. Wohlgemerkt auf dem Bild fehlen noch ein paar…

Die Vorfreude wurde auf jeden Fall scheibchenweise gedämpft. Daran hatte ein gewisses Klientel, die anfängliche langwierige und nervige Warterei auf Getränke, die damit verbundenen und absolut unnötigen Plastik-Wertchips, das daraus resultierende Chaos bei ständigen Verrechnern des Personals beim Getränkepreis und die teilweise mehr als deutlich überfüllten Hallen ihren Anteil. Also am Anfang lange Gesichter… bis wir uns Motivieren konnten Ricardo Villalobos links liegen zu lassen und Seth Troxler zu besuchen. Ab hier stieg die Laune kontinuierlich. Ein episches Set folgte das Nächste. Laurent Garnier spiele das Set der Nacht, Loco Dice brachte alles und jedem zum Kochen, Marco Carola schickte die Menschen mit seinem Bongo-Sound in Trance, Mathias Kaden servierte feinsten Tech-House zum Frühstück und Richie Hawtin setzte letzendlich mit seinem industriellen und experimentellem Minimal ein Sahnehäubchen obendrauf. Begleitet wurde das ganze von einer für diese Jahreszeit sehr warmen Frühlingsnacht (Danke, lieber Fön) und einem epischen Sonnenaufgang auf Floor 5 bei Herrn Garnier.
Und weil es mir überhaupt nichts macht mich zu wiederholen sag ich es gerne noch einmal: Ohne DIESE Crew wäre es nicht halb so geil gewesen. Danke daher nochmal an alle die so friedlich, fröhlich, ausgelassen und lang mit uns gefeiert haben.
Die Time Warp war dieses Jahr so gut, dass ich schon jetzt mit Sicherheit sagen kann, dass ich sie NIE wieder besuchen werde. Nach diesem Erlebnis kann alles danach nur noch zur Enttäuschung werden!

Noch schnell ein paar Worte zum Video: Gefilmt habe ich mit meinem Handy und Ingo mit einer kleinen Digitalen. Ziemlich beschissenes Material bei rausgekommen. Umso großartiger dass mein bester Mitbewohner Flunker Funker ein so ahnsehnliches Stück Video daraus geschnitten hat. Danke daher auch dir Flunk, obwohl du uns beim Feiern im Stich gelassen hast…


Feb 3 2011

Techno meets Klassik

Auf Youtube gibt es wohl schon länger das komplette Konzert von Jeff Mills & dem Montpelier Philharmonic Orchestra zu sehen. Und zwar in voller Länge, ohne Zerstückelung in 10 Minuten Häppchen.

Für diese Symbiose hat Jeff Mills den Komponisten Thomas Roussel beauftragt, 15 seiner Tracks für ein Sinfonieorchester zu transkribieren (Tracklist gibt es ganz unten). Mills begleitet das 80-köpfige Orchester mit seinem Lieblingsspielzeug: dem Drumcomputer… setzt aber auch auf weitere elektronische Unterstützung. Finde das Werk äußerst gelungen, aber noch besser hätte es mir gefallen wenn er das ganze noch mit Übergängen zu einem Gesamtwerk zusammengefügt hätte. Hier geht es leider nur Track, Cut, Track, Cut, etc. vorwärts.

Das technoide Kunstwerk gibt es auch auf DVD. Dazu wird im Zusatzmaterial noch eine Doku und Interviews mit Mills und Roussel gereicht. Zu kaufen hier: Jeff Mills & Montpelier Philharmonic Orchestra: Blue Potential

Tracklist: weiterlesen


Jan 18 2011

Paul Kalkbomber


Mensch der Paule wieder. Nachdem er hier in Deutschland so langsam jede Festival-Wiese abgegrast hat und auch noch die letzte Großraumdisko in und um Europa bespaßt hat, musste er sich natürlich neue, große Ziele suchen. Afghanistan find ich daher absolut naheliegend und vollkommen nachvollziehbar. Und weil die Jungs (und Mädels) in Uniform da ja an der Opium-Quelle sitzen war das mit Sicherheit ein spaßiger Ausflug in ein Kriegsgebiet. Gerüchten zufolge soll er demnächst das erste Set im Dschungelcamp spielen.
via das KFMW


Nov 30 2010

Google Techno

Techno Spaß mit Google Translate geht so:

1.Geht auf Google Translate 2.Wählt von Deutsch zu Deutsch 3.Fügt diesen Text in die Übersetzungs-Box: “pv zk pv pv zk pv zk kz zk pv pv pv zk pv zk zk pzk pzk pvzkpvpzk kkkkk bsch” 4. Translate 5.Und jetzt lasst es euch vorlesen…

Mal gespannt ob das auch mit anderen Beatbox-Lautumschreibungen geht. Wenn ihr tolle Kombis findet, ab in die Comments damit!


Nov 26 2010

Bumtschick

So ähnlich könnte Techno aussehen, wenn er nicht durch eine Bassdrum und einen Synthie sondern das Alphabet zu seinem Klang kommen würde. Ein Freund rennt schon seit diesem Sommer mit dem lautmalerischen Bumtschick-Shirt rum, hab aber erst jetzt herausgefunden, dass das Teil von Workaholic ist. Designt hat das kleidsame Stoffteil übrigens Markus Schwarzbauer, der einen Teil der Berliner Swing-Techno Bande Bara Bröst darstellt. Zum Bestellen bitte hierlang:
mtz. mtz. mtz. tsk. tshik. tsss. plik. plok. plirr. bumm. bumm. wob. wob…


Nov 17 2010

Gabba Gabba, liebe Kinder!

Nicht immer nur House, Disco und Techno. Auch mal ordentlich Gabber auf’s Fressbrett… NOT!

gefunden vom Krupa