Apr 1 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 43 // Brandt Brauer Frick – Caffeine


Zum lockeren Reingleiten ins Wochenende bestücke ich meinen Blog mal wieder mit musikalisch untermaltem Videomaterial und beglücke damit euch. Hypnotische 4/4-Takt Harmonie im repetitiven Klangkleid von Brandt Brauer Frick, die uns ja damals schon mit ihrem Video zu Bop begeistert haben. Für die die es noch nicht kennen werd ich mich jetzt erstmal eine Minute schämen, bin dann aber doch so nett und klatsch es einfach unten nochmal rein. Also zurück zum Caffeine. Artifizielles Video mit einer kleinen Geschichte. An irgendwas erinnert mich der Style? Ein Künstler oder ein Kinderbuch? Krieg es grad nicht raus… Tipp?


Mrz 18 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 42 // Matta – Release The Freq


Um mal wieder voll in die Klischee-Kiste zu greifen: In England gibt es überwiegend schlechtes Essen, häufig mieses Wetter aber definitiv den besten Dubstep. Matta ballert mit Release The Freq hier wieder ein unglaublich düsteres Teil raus und dazu gibt es dann ein Video dass das offizielle Esyot-Augenschmaus Gütesiegel verliehen bekommt. Wie Hipster sind denn bitte Rehe, Hirsche und halbtransparente Dreiecke gepaart mit Bässen? Mit dieser brachialen Breitseite ab ins Wochenende…


Feb 23 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 41 // Matias Aguayo – Ritmo Juarez

Herr Aguayo, alles klar? Das Video zu Ritmo Juarez ist recht simpel (noch dazu mit blinkenden Neonfarben) aber macht dabei irgendwie trotzdem Laune. Auch wenn das tragikomische Getanze unweigerlich an den (gottseidank) fast vergessenen A. Marcus aus Deutschland erinnert… aber: Der südamerikanische House-Sound mit den aguayo-typischen mehrschichtigen Vocal-Samples, reißt es raus und macht richtig Bock auf Sommer! Den würd ich zur Not auch Ritmo-Juarez-Like herbeitanzen.


Feb 14 2011

Elektronische Musikvideo Pt. 40 // Steed Lord – 123 If You Want Me

Wow endlich mal wieder ein Video mit Superoptik. Steed Lord servieren dazu discoiden Pop, der mindestens so bunt ist wie das Video selbst. Das isländische Dreigespann hüpft in kwietschigen Outfits mit einem arschfetten Make-Up durch die Gegend und macht irgendwie beim Zuschauen ‘ne Menge Spaß. Kann halt echt passieren, dass man einen farbinduzierten Vollrausch bekommt. Aber nicht nur die Art Direction überzeugt hier: Die Stimme der Frontfrau hat echt Bumms. Damit einen schönen Start in die Woche.


Feb 1 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 39 // Laurent Garnier – Flashback (Remake)

Passend zum aktuellen Remake von Christian Smith & Wehbba zu Laurent Garniers Klassiker Flashback aus dem Jahr 1997, gibt es jetzt auch noch eine sehr feine visuelle Untermalung. An das Original Video von damals kommt es selbstverständlich nicht ran (siehe unten) und die computergenerierten Bildchen sind jetzt auch nicht die große Revolution (mich stört vor allem, dass die Visuals nicht auf den Beat getaktet sind!), aber die Farbharmonien sind DER FLASH! Chillige Optik, dampfende Rhytmik! Das waren jetzt 2,5 Sätze und ein Arsch voll Fakten. Drückt einfach auf Play!


Jan 13 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 38 // Adam Port – Stalker

Man nehme: Ein rollenden Beat als Fundament, ein jazziges Grundgerüst, eine Wagenladung zauberhafter Vocals als Querverstrebungen und baue darin ein S/W-Video für eine elegante Frau mit schönen Brüsten die sich zu eben jenem Gerüst lasziv bewegt. Fertig ist ein Traumhaus für Freunde des ästehtisch-elektronischen.
Der Track Stalker von Adam Port erscheint auf Liebe*Detail zusammen mit Kink, der auf der A-Seite mit Detunator feinstes Acid-Material abliefert.


Jan 9 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 37 // Hercules & Love Affair – My House


In den letzten Tagen der Google-Reader Abstinenz hat sich dermaßen viel aufgestaut, dass häufig nur noch der “Mark all as read” Button als Lösung anbat. Auf das neueste Werk von Hercules & Love Affair bin ich glücklicherweise trotzdem gestoßen. Muss ja ehrlich zugeben, das ich das ersten Album der Crew rund um Andy Buttler nicht so gefeiert hab, wie die Journaille. Gut schon, aber nicht so besonders das ich es hätte beschreien müssen.
Das neue Album Blue Songs hab ich noch nicht gehört, aber die Single My House macht auf jeden Fall schonmal Appetit und ich werd die Tage mal reinhören. Der Track kommt mit discoidem Vocal-House aus dem letzten Jahrhundert ums Eck, dabei aber trotzdem modern — nicht modisch. Das Video so dermaßen auf 80ies gemacht, ein wahrer Augenschmaus. Sieht nach ner Menge Spaß am Set aus. Ist so perfekt gemacht, dass es schwer fällt zu glauben dass das Video nicht schon mindestens 20 Jahre alt ist.