Housiges Material aus dem Hause Stil vor Talent. Genauer: Channel X mit der Freakshow. Videooptik erinnert stark an Visuals im Club, was in keinster Weise abwertend gemeint ist. Das ganze dann mit lustigen Fratzen und freakigen Tierchen und schon ist ein minimalistisches aber ebenso unterhaltsames Video geschaffen. Enjoy.
vimeo direktclap
Da bekommt der Ausdruck “Klatschen bis die Hände abfallen” doch mal eine ganz andere Bedeutung. Irgendwie bleibt bei dem leicht morbiden Video ein kritischer, metallisch-blutiger Beigeschmack zur Massentierhaltung inklusive Schlachtung und Teile-Verwertung. Muss man aber so nicht interpretieren. Die Optik ist auf jeden Fall sehr nice. Stammt aus der Feder von Ljubilden & Piloten, die auch schon die putzigen Technotierchen in Minilogues “Animals” zum hüpfen gebracht haben.
Der Paul Kalkbrenner Remix von Michel Cleis’ La Mezcla, geistert schon seit geraumer Zeit durch Raum und Zeit. Der Raum ist dabei vorwiegend in Dunkelheit gehüllt, welche immer wieder durch flackernde, bunte Lichter durchbrochen wird und die Zeit ist meistens tiefste Nacht und spielt zum Zeitpunkt des Geschehens in Wahrheit keine Rolle mehr. Feiern!
Das ziemlich eingängige und charakteristische Sample des Tracks stammt von der Columbianerin Toto La Momposina und dürfte einigen Hip Hop Heads auch schon aus Timbalands Indian Flute bekannt sein. Die indianische Flöte ist so dermaßen catchy, dass ein einmaliges Hören vollkommen ausreicht um einen fetten Ohrwurm im Kopf zu züchten, zu dem sich gleich noch ein singender Ohrwurm mit der einprägsamen Stimme der Südamerikanierin gesellt. Wie das leider nur so häufig mit ohrwurm-fähigen Tracks ist, geht einem das geflöte dann auch spätestens beim elften Mal Hören auf die Zwölf. Da helfen nichtmal die superfetten Drums, um über den Nervfaktor hinwegzutäuschen. Trotzdem: Die ersten elfmal Hören machen ziemlich Laune und das Video ist auch nicht von schlechten Eltern.
Verflixt, ich war zu spät. Nicht, weil ich den Track nicht früh genug gefunden habe und somit nicht der Erste war, um ihn hier in der weiten Internetwelt mitzuverbreiten (Gefunden hatte ich ihn nämlich durchaus sehr früh) Dass es zu Hungry For The Power aber auch ein Video gab, war mir lange nicht bewusst. Um den Kreis aber zu schließen: Von Azari & III’s Video zu “Hungry For The Power” gibt es zwei Versionen. Die ursprüngliche und offizielle Version war den YouTube Machern aber wohl zu hart oder explizit. Und genau hier war ich zu spät: Ich habe nur “noch” die zensierte Version zu Gesicht bekommen. Die hat es aber definitv auch noch in sich und ich glaube, dass lediglich die Videos die sich einer der Protagonisten auf seinem Rechner anschaut zu deftig für YouTube war. Ich habe also erstmal noch brav gewartet ob sich die originale Version irgendwo zwischen Vimeo und DailyMotion finde aber mich jetzt entschieden, dass die zensierte Version noch genug Feuer hat um sie hier abzufackeln.
Wieauchimmermirdochegal: Noch ein paar Fakten: Azari & III wird Azari and Third ausgesprochen. Hungry For The Power erschien am 14.10.2009 auf Cliche und ist mal wieder richtig guter House. Wäre der Begriff Vocal House nicht so augelutscht und hätte so einen negativen Beigeschmack könnte man den gut 5 minütigen Track auch in dieses Subgenre schubsen.
Über dieses Video bin ich doch tatsächlich auf MTV gestolpert, was ich semi-verwunderlich finde. Erstens wegen des Musikstils, der ja sonst gekonnt ausgeklammert wird (macht wahrscheinlich das Feature wieder wett), zum Zweiten wegen dem Inhalt (einfach selbst ansehen). Man könnte soweit gehen und das Video als gewagt bezeichnen. Muss man aber nicht. Nebenbei find ich den Track auch noch ganz geil. Wobei die Remixe nochmal richtig reinhauen. Mein Favourite ganz klar: der fast 30-minütige Radio Slave Remix.
Bin mal wieder über ein unterhaltsames elektronisches Musikvideo gestolpert. Diesmal von den zwei Spaßmachern Super Flu. Die Zwei, das sind Feliks Thielemann & Mathias Schwarz, scheinen auf jeden Fall viel Spaß beim dem Dreh gehabt zu haben. Zumindest verbreitet das Video genau den Eindruck. Und Opa Herbert muss ein feiner Kollege sein. Seht selbst.
Wer nach dem Video Bock hat mal adäquat zu einem Set von den Beiden das Tanzbein zu schwingen kriegt schon diesen Samstag die Gelegenheit dazu. Ticket lösen, einsteigen – es geht in die Romy S. nach Stuttgart. Nebenbei erwähnt lässt es an dem Abend auch Freundkarajan im Romy krachen, ebenfalls ein DJ-Duo und gleichzeitig etablierte Stuttgarter Locals.
Wem das Video gefallen hat, sollte sich noch die andere Veröffentlichung von Super Flu auf deren eigenem Label “Monaberry” anhören. Das Stück heißt “Rolloch” und ist eine wertvolle Ergänzung für jeden Plattenschrank.
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