Mrz 30 2011

Das Hipster-Musiker-Nerd Shirt

Man nehme einen Kreis, ein Quadrat und ein Dreieck, kombiniert das mit den Skip/Play/Pause Buttons und lässt den Kreis/Mond noch von einem Wolf anheulen. Fertig ist das Hipster-Musiker-Nerd Shirt. Gefunden auf threadless.


Feb 23 2011

Elektronische Musikvideos Pt. 41 // Matias Aguayo – Ritmo Juarez

Herr Aguayo, alles klar? Das Video zu Ritmo Juarez ist recht simpel (noch dazu mit blinkenden Neonfarben) aber macht dabei irgendwie trotzdem Laune. Auch wenn das tragikomische Getanze unweigerlich an den (gottseidank) fast vergessenen A. Marcus aus Deutschland erinnert… aber: Der südamerikanische House-Sound mit den aguayo-typischen mehrschichtigen Vocal-Samples, reißt es raus und macht richtig Bock auf Sommer! Den würd ich zur Not auch Ritmo-Juarez-Like herbeitanzen.


Feb 14 2011

Elektronische Musikvideo Pt. 40 // Steed Lord – 123 If You Want Me

Wow endlich mal wieder ein Video mit Superoptik. Steed Lord servieren dazu discoiden Pop, der mindestens so bunt ist wie das Video selbst. Das isländische Dreigespann hüpft in kwietschigen Outfits mit einem arschfetten Make-Up durch die Gegend und macht irgendwie beim Zuschauen ‘ne Menge Spaß. Kann halt echt passieren, dass man einen farbinduzierten Vollrausch bekommt. Aber nicht nur die Art Direction überzeugt hier: Die Stimme der Frontfrau hat echt Bumms. Damit einen schönen Start in die Woche.


Nov 17 2010

Elektronische Musikvideos Pt. 35 // Woolfy – Looking Glass

So langsam muss ich mir doch ernsthaft sagen lassen, meine letzten Postings ließen auf ein mittelschweres Hormonproblem schließen. Aber aber… ein bisschen Ästhetik hat noch niemandem geschadet. Und da schöne Frauen einfach der feinste Augenschmaus sind, sind es nicht die kochenden Hormone sondern die Gelüste nach toller Optik.
Genau dieses Kriterium erfüllt der Regisseur Colin La Fleche in seinem Video zu Looking Glass von Woolfy mit einer Anordnung von Lichtern, Betten und (wer hätte es ahnen können) schönen Frauen-Körpern. Sound ist DFA-typisch irgendwo in der Nähe von Elektro und Disco. Die Beamer-Installation erinnert mich übrigens schwer an das ebenso überästhetische Sansula von Dominik Eulberg. Nur eben “menschlicher”.


Nov 9 2010

Elektronische Musikvideos Pt. 34 // Slagsmålsklubben – Sponsored By Destiny

So, nach einem aufregenden Wochenende und einem trägen Montag ist es heute an der Zeit für die esyotmusic Märchenstunde. Diesmal mit einem Track und gleich zwei Musikvideos dazu. Ihr mögt Märchen? Wie wäre es mit Rotkäppchen und dem bösen Wolf? Oder einem Moby Dick-Verschnitt ohne Wale. Ja, langweilig! Kennen wir schon!…156 Mal gehört…mindestens!

Bevor wir zur Sache kommen aber erstmal zur Musik. Die liefert in diesem Fall die schwedische Combo Slagmalsklubben mit Sponsored by Destiny. Der Track ist schon etwas älter taugt aber immer wieder wunderbar, um das triste Herbstgrau da draußen zu vertreiben. Slagmalsklubben ist übrigens der schwedische Titel des Films Fight Club.

Im offiziellen Video zu Sponsored by Destiny begleiten wir einen (betrunkenen?) Kapitän in seinen etwas merkwürdigen Tagtraum: kleine Jungs mit Fischerklamotten in einem Boot, die durch die Straßen Stockholms rudern, eine ergraute Frau zu Fuß und per Bahn unterwegs und der Kapitän selbst auf einem überdimensionalen Fahrrad.

Schöner als das offizielle Video, das mir für die Musik zu melancholisch ist, finde ich die Interpretation des Tracks von Thomas Nilsson. Wetten, dass ihr Rotkäppchen in dieser Form noch nicht gesehen habt? Herr Nilsson hat sich für die Bebilderung des Synthie-Pop Tracks Sponsored by Destiny der Grimm’schen Märchenkiste bedient, die bekannte Geschichte aber angereichert mit ‘nem Haufen wissenswerter Details. Gut recherchiert hat er das alles, alter Schwede! So stand das in euren Deutsch-Büchern garantiert nicht. Erinnert mich eher an den Bio-Unterricht in der 12. Klasse.

Frisch, frech, gut gelaunter elektronischer Klang, der das kleine Rotkäppchen unbedarft in den Wald trägt. Glücklicherweise sorgt der Jäger am Ende dafür, dass sie auch fröhlich wieder herausläuft (einzige Frage, die bleibt ist, wer die Oma wieder so gut zusammengeklebt hat…). Hach wie schön!


Nov 6 2010

Ich mag House, Techno und…


Nov 2 2010

Elektronische Musikvideos Pt. 33 // Röyksopp – The Drug


Und ab geht’s in die neue Woche mit einem frischen Musikvideo. Der wabernde Elektrobeat des Tracks “The Drug” von Röyksopp trägt uns durch ein Video in dem drei aufgehübschte Schnittchen im 80er-Neon-Trash Outfit mehr oder weniger gelangweilt durch die heruntergekomme Kulisse eines verlassenen Industriegebiets oder sowas in der Art ziehen (Recherchen haben ergeben, dass es sich hierbei um Detroit handelt – die “313″ zu Beginn des Videos an der Wand übrigens die Postleitzahl der Stadt…).

Die Stimmung der Szenen ist bedrückend. Man wartet irgendwie drauf, dass die drei Damen die ganz große Party finden, deren Sound da vielleicht irgendwo aus einer Ruine tönt. Tun sie aber nicht. Stattdessen begegnen sie verstörenden heruntergekommenen Menschen, teils nackt, teils blind, gewaltbereit. “After the Upheaval” heißt es zu Beginn des Videos. Passiert sein könnte da alles: Krieg, eine nukleare Katastrophe, ein Virus, das den Großteil an Leben in diesem Gebiet vernichtet hat.

Passend zum Video ist der Sound eher zurückhaltend, fast hymnisch. Man hört die Party schon irgendwo im Hintergrund, sieht sie aber noch nicht. Anfang der Woche eben!