Passend zum beginnenden Spätsommer hat Ellen Allien ein paar wunderschöne Bilder parat. Sound find ich persönlich auch nice, nur etwas poppiger als man es von Ellen Allien gewöhnt sein dürfte. Der softe Autotune der über der Stimme liegt geht mir allerdings mittelmäßig auf den Senkel. Trotzdem: Stimmungsvolle Bilder und vielleicht können wir ja aufgrund des wiederbelebten Sommers dieses Wochenende auch noch ein paar Stunden am See und in der Sonne verbringen. In diesem Sinne: Enjoy your weekend.
Housiges Material aus dem Hause Stil vor Talent. Genauer: Channel X mit der Freakshow. Videooptik erinnert stark an Visuals im Club, was in keinster Weise abwertend gemeint ist. Das ganze dann mit lustigen Fratzen und freakigen Tierchen und schon ist ein minimalistisches aber ebenso unterhaltsames Video geschaffen. Enjoy.
Das Video bietet nun so wirklich ziemlich alles was sich der stil- und trendaffine Musikhörer wünscht. Erstmal eine tiefe Discobassline auf der eine grandiose Stimme dahinsegelt. Und dann eben die visuelle Untermalung: Vintage-gestylte Comicvögel die eine fette Bad-Taste Party feiern, sich dabei selbst als berühmte Vögel verkleiden und natürlich vögelnde Einhörner. Kann es denn noch besser werden?
Kreative equalizer-artige Visaulisierungen die an Braunsche Röhren der ersten Physik Stunde erinnern und dann auch noch auf den Beat getaktet sind, können einfach einiges. Visuals auf den Beat konnte zwar damals mein alter WinAmp Player auch schon, aber so schön eben nicht. Schwarz/Weiß war übrigens gestern. Schwarz/Grün ist heute.
Wow, was für ein toller Sound. Und welch grandiose, unfreiwillige Kombination aus Elementen einiger meiner Lieblingsvideos. Da wäre zum einen der Naturbezug, der durch die bunten Fäden, die sich durch die Bäume fädeln durchbrochen wird. Das erinnert mich an das großartige Video zu Sansula von Dominik Eulberg. Dann tauchen immer wieder mystische, fast schamanische Masken auf. Die erinnern an die epischen Werke von Fever Ray oder The Knife. Dann die Person die wie von Geisterhand durch das Video gezogen wird. Eine Hommage an das legendäre What Else Is There von Röyksopp? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Parallelen beabsichtigt sind, oder den Machern in irgendeiner Form bewusst waren, aber mir fiel das irgendwie gleich ins Auge.
Auf der Efterklang Seite gibt es übrigens auch legale Umsonst-Downloads. Vorbeisneaken lohnt in jedem Falle.
Was für lustige Bratzen die beiden doch sind. Das sie Humor haben, hatten sie ja schon mit dem Video zu Shine bewiesen. Mit dieser visuellen Musikuntermalung liefern sie eine äußerst gelungene und unterhaltsame Reinterpretation des Marionettenbegriffs. Dazu ein verdammt guter Track, diesmal etwas sonniger und smoother als die vergangenen Veröffentlichungen. Aber wie immer mit der typischen Super Flu Bassline. In gewohnter Manier rollt das Ding den Tanzflur entlang! Enjoy.
Das aktuelle Video von Huoratron hat im Netz kleine – aber kontroverse – Wellen geschlagen. Wie ich finde ist das Video zum Track Corporat Occult tatsächlich “quite shocking”. Die Finnen beweisen ja, wie auch die Norweger, immer wieder ihren Hang zu Düsterem und Diabolischen. Nur meistens findet dieser Ausdruck im Rahmen schrammeligster Metal Musik statt und weniger in den Bereichen elektronischer Musik. Natürlich muss man dazu eingestehen, dass Huoratron mit seiner Elektro-Nu-Rave Durchdrehmusik ebenso brachial und knallhart vorwärts geht wie so manche 300 BPM Drummereinlagen inklusive verzerrten Gitarrenriffs. Dennoch ist es eben elektronische Musik, für mich immer noch eine Grundpositive und wenig aggressive Musik (in dem Fall stimmt das mit dem wenig aggressiv allerdings nicht ganz). Das Video bewegt sich irgendwo zwischen Blair Witch Project, Akte X, und Chris Cunningham. Regie hat hier übrigens Cedric Blaisbois geführt. Der scheint derzeit ziemlich gefragt zu sein, was die Regie bei Musikvideos angeht. Liefert tatsächlich auch außerordentliches Material ab, ob positiv oder negativ soll jeder für sich selbst entscheiden. Außerdem hat er ein offensichtlich vorhandenes Faible für weibliche, nackte Brüste in seinen Videos (OK, wär ich Director, dann… aber das steht ja hier nicht zur Debatte).
Zur Vollständigkeit habe ich noch einen Livemitschnitt von seiner Performance auf dem Flow-Festival gefunden. Da geht es ganz ohne nackte Möpse und körperliche Gewalt auch ziemlich heftig zur Sache. Diesmal allerdings tatsächlicn “nur” im musikalischen Bereich. Auch wenn mir persönlich die Mucke ein bischen zu heftig ist, die Show kann schon echt was! Der Vergleich zu Blade ist durchaus vertretbar, auch ohne Blut aus der Sprenkleranlage. Also zuerst der Live-Mitschnitt (nebenbei: auch mit genialer Kameraführung und einer Bomben-Lightshow) und erst später für die Shocker-Fans das offizielle Musikvideo.
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