Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie so ein gutes Set zuhause eigentlich entsteht… hier ist die Antwort. Der Japaner Urei gibt einen Einblick, wie er im heimischen Musikzimmer an seinen Knöpfen spielt. Und auf die Frage: “Seriously, WTF?” Ja, wir DJs legen immer so auf, wenn wir in den eigenen vier Wänden hinter den Reglern stehen. Man spürt die Musik irgendwie besser.
Habe mich endlich mal wieder an den Träcker gewagt und an neues Set aufgenommen. War eher ein Spontanschuss und kommt mit der Techhouse Keule ums Eck. Hat mir selber aber viel Spaß beim zubereiten gemacht und ich habe in der digitalen Plattenkiste nach ein paar feinen, tanzbaren Zutaten gesucht. Der ganze Mix ist zwar darauf ausgelegt, alle Regler auf Anschlag zu schieben, aber vor allem das Intro macht mir wegen dem Tiefbass richtig laut viel Spaß. Viel Spaß damit.
Wer grade noch ein bisschen Feedback rumliegen hat, darf das unten in den Kommentaren abstellen. Ich kümmer mich dann drum. Euer Esyot hat euch lieb.
Nach den ganzen Nerd-Gadgets, Titten und T-Shirts wird es mal wieder höchste Zeit für ein bisschen elektronische Tanzmusik hier im elektronichen Tanzmusik-Blog. Schönerweise kommt das ganze auch noch in Form eines Mischpulks daher. Beigesteuert wird der Mix dieses Mal von den Stuttgarter Jungs Vinc & Drum//Pauls Musique.
Und *PREMIERE*: Bei dem Set saust noch Nadel durch echte Rille. Also gutes, handfestes, warmes, schwarzes Vinyl. Musikalisch geht es dabei mit schmuuvem Deephouse perfekt in Richtung Wochenende. Sehr schöner Setverlauf der einen fast zwingt danach noch wegzugehen. Live geht es übrigens auch gern mal rasanter zu und Vinc & Drum feuern mit allen Waffen die sich zwischen Deep, House und Techno in der Plattenkiste verstecken auf das Tanzpublikum.
Um euch selbst davon zu überzeugen steppen wir geschlossen am 13.11. in den Ausschank Ost und weil euch dass dann so gut gefallen hat sehen wir uns dann gleich am 26.11. in der Corso Bar wieder. Wer die Dates verpasst oder sich Autogramme auf die nackte Brust geben lassen will, kann ein inoffizielles Treffen mit den Beiden auch immer wieder im Pauls Musique (Haupstätterstr. 59, Stuttgart) Record Store nachholen.
Durfte am Wochenende den Happy Weekend Mix für kessel.tv machen. Will auch gar nicht zu viel dazu sagen, alle Informationen könnt ihr hier auf kessel.tv nachlesen. Am Anfang noch ein lockeres Set, das sich gegen Ende aber ganz ordentlich steigert. Eine komprimierte Clubnacht eben. Danke nochmal an die Jungs von Kessel… besonders Martin für den netten Text. Und ein fettes Dankeschön auch noch an Simon für die freshen Fotos. Enjoy.
Ironie… schmeckt wie Musik in meinen Augen. Manche leichten Dinge fühlen sich schwer nach Freitag und Sonntag an. Dinge klingen manchmal total tief und dabei ziemlich erhaben, fröhlich und in Moll. Irgendwie sind manche digitalen Sachen analog am schönsten. Und manchmal macht kritzeln mehr Spaß als schreiben. Manchmal geht vielleicht auch einer mit mir durch und ich Texte nur Schwachsinn. Macht nix. Der Titel hat im übrigen sogar eine Bedeutung. Muss man nicht verstehen, darf man aber. Mit diesen bekloppten Zeilen schick ich mich und euch jetzt mal sauber ins Wochenende… und Tschüss. HEGDL und so, ihr wisst schon.
Und mal wieder ein feines Mischpulk. Diesmal vom Wahlberliner Florian Hucker, der gebürtig aus Karlsruhe stammt. Diesen Rhein-Neckar-Delta Ursprung kann man auch noch raushören, wobei er sich stiltechnisch nicht ganz festlegen will. Sprich von Deep House über Detroit zu Techno ist eigentlich alles dabei. Und da der Hucker nicht erst Techno hört seit es wieder in ist, hat er sich konsequenterweise auch schon mit dem Produzieren auseinandergesetzt. Hörproben dazu gibt es auf der MySpace Seite von Florian Hucker.
Auf den Punkt gebracht: Seit ’95 ist Florian Hucker jetzt schon am Musikschrauben, 1998 folgten dann erste Gigs in diversen Locations in Süddeutschland. Danach konnte man ihm auf so manchem Festival zwischen Karslruhe, Sarajewo und Kroatien bei einem seiner Sets lauschen. Seit seiner Berliner Zeit durfte er das digitale und analoge Vinyl auch schon in der Berghain-Kantine kreisen lassen.
Das Set ist typisch Hucker: es zelebriert Perfektionismus und Akkuratesse, ist dabei sehr gediegen aber nicht zurückhaltend. Dennoch besitzt es genug Partyattitüde und Beschwingtheit um Lust auf ein sonniges Wochenende mit Freunden zu machen. Enjoy!
Ralf Genal - der gute Bursche – ist zarte 21 und derzeit noch am Studieren. Und zwar da wo ich auch mal studieren musste, ääh durfte: Ravensburg. Mit dem Techno hat das dann vor gut 4 Jahren – wie bei vielen – über den Umweg Elektro/Rave angefangen. Die prägendenste Momente hatte er aber dann im Douala, für Ravensburger und alle die dort aus der Gegend kommen DIE Institution wenn es um elektronische Tanzmusik geht. Kenner des Clubs und der musikalischen Ausrichtung desselben können sich jetzt schon grob vorstellen wie sich sein Mix anhören wird.
Passend dazu beschreibt er seine Einflüsse und bevorzugte Richtung mit “hauptsächlich drückende Beats à la Chris Liebing oder Alex Bau”. Wie der Mix dann aber zu Beginn deutlich macht, sind es nicht nur die harten Rhythmen die seinen Sound ausmachen – auch die melodischen und mal leicht poppig-angehauchten Töne beherrscht er. Wie ich finde ein sehr schönes Set mit sanftem Einstieg der einen erst mal schön abholt, dann über melodisches Parkett harmonisch in die Klick-Klack-Ecke überführt.
Und wo es vor Jahren im Douala begann geht es heute erst mal weiter. Denn Ralf legt inzwischen neben mehreren (noch) eher kleineren Partys (sind eh die Besten, wie wir alle wissen) im und ums oberschwäbische Ravensbrug, nun eben auch im altehrwürdigen Douala auf. Dann weiter so, viel Erfolg und euch viel Spaß bei dem echt gelungenen Mix.