Feb 17 2012

instanton… in epic 3D

Am 27.01.2012 haben wir im Rahmen unserer instanton Helden Nacht in der Romy S. die Feierei in bestem 3D festgehalten. Dank geht hier speziell an JoniJonathan Stilz!


Nov 25 2010

In welcher Generation leben
wir eigentlich?

Ich bin ja der festen Überzeugung wir leben in der Generation Comeback. Alles irgendwie schonmal dagewesen, jetzt aber wieder neu und noch hipper als damals. Außer natürlich die sozialen, globalen Online-Netzwerke. Ebenso würde ich daher also auch unterschreiben wir leben in der Generation Digital, Remix, Millenials oder Globals. Es würden noch viele weiter Stempel passen. Auf jeden Fall lässt sich aber sagen: Wir alle wollen jung sein, oder zumindestens so tun als ob. Dabei sein, hip sein, mitreden… oder noch besser – gleich Opinion Leader. Bla Blubb… sind wir nicht alle ein bisschen Werber?
Der Film We All Want To Be Young ist das Ergebnis zahlreicher Studien des Marktforschungsunternehmens BOX1824 aus Brasilien, die sich vor Allem mit Verhaltensforschung und Verbrauchertrends befasst. Der Film ist angereichert mit vielen tollen Filmszenen, Konsolenspielen und anderem was unsere Generation so schrecklich geprägt hat und zu dem Sauhaufen gemacht hat, der er nun ist (Achtung: Ironie, ich find’ uns klasse!). Zudem äußerst informativ und interessant… nicht nur für Werber.


Nov 12 2010

Die Kraft

Da kommt eines morgens pünktlich zum Weckerklingeln der Mitbewohner ins Zimmer. Fettes Grinsen im Gesicht und einen Kaffee in der Hand. Wohlgemerkt — unter der Woche, um eine Uhrzeit um die man außer vielleicht ein leises, sonores Schnarchen nichts von ihm hört. Dann begrüßt er mich fürsorglich-mütterlich mit den Worten: “Hey Esyot, aufstehen, ist Zeit jetzt. Hab dir ‘nen Kaffee gemacht.” Kurze Pause, der Esyot mit offenem Mund und verwundertem Blick… Der Mitbewohner mit der Zugabe: “Ach ja… hab die ganze Nacht durchgecuttet. War gestern bisschen skaten und filmen. Ist geil geworden. Willstes auf deinen Blog packen?” Gut, der Esyot holt aus zur ersten knallharten, journalistischen Gegenfrage: “Hast es auf Techno gecuttet, oder irgendwas anderes elektronisches? Muss ja passen.” – “Öhm, nö.”

Nachdem ich das Ding allerdings gesichtet hatte, muss ich sagen Falco kann einiges, der Mitbewohner sowieso und das Video ist der Shit. Somit stand fest: Kein elektronischer Kontext — passt nicht hierher! Noch nicht. Also schnell eine neue Kategorie erfunden, sie auf den Namen Tellerrand getauft und ab jetzt gibt’s hier in Zukunft mehr Zeug mit nicht 100%-igem elektronischen Kontext. Schön wird’s trotzdem… versprochen.
Der Mitbewohner macht also den Anfang und den Rest seines Video-Stuffs gibt es auf seinem Vimeo-Kanal.


Mrz 31 2010

Die Sprache Techno

Das Techno nicht jeder versteht ist keine Neuigkeit. Wenn ich beispielsweise meine (musikalisch relativ aufgeschlossene) Mutter um eine Bewertung bitte, kommen so antworten wie: “Verschon’ mich mit dem Pferdegetrappel!” oder “Gibt’s den Lärm auch in gut?”. Das Verstehen bezieht sich in dem Fall mehr auf das Verständins für die Musik als auf das entschlüsseln der musikalischen Codes. Zugegeben bei bretthartem Techno scheint das relativ einfach. Fou-To-The-Floor Beat plus ein paar nette Synthieflächen, vielleicht klackert hier und da mal noch eine Hi Hat oder eine satte Snare klingelt einem durchs Gehör. Auch wenn wir House noch ein bischen um Vocals oder organischere Instrumente bereichern und das Tempo drosseln, letztendlich bleibt es immer der 4/4 Takt der die bestimmende Variable der Tanzmusik ist. Ein Code auf den man sich einigen kann. Sozusagen das Grundvokabular.

Doch Sprache besteht aus mehr. Tanzmusik ist Clubmusik, und der Club damit der beste Platz diese Sprache wirklich zu erlernen oder zu verstehen. Was ist schon ein 8 Minuten Track auf dem iPod gegen ein 4 Stunden Set auf der Tanzfläche. Ein Set, bei dem der DJ mit seinem Publikum interagiert – es leitet – ihnen sowohl die Ausrastphasen und Hochs, aber auch die Verschnaufpausen gewährt. Das ist es was diese Musik zu einem eigenen Code macht. Ihn zu verstehen vermag nicht, wie bei anderer Musik, durch das Hören auf der heimischen Anlage gelingen. Wie bei Sprache lernt man die Vokabeln in der Schule, das Sprechen und Verstehen jedoch erst beim Gebrauch. Tanzmusik findet nunmal im Club, auf Open Airs oder auf der Afterhour statt und genau dort erlernt man das Verständins oder Begeisterung für diese Art von Musik.

Von dieser Sprache erzählt der Film Speaking in Code der seit dem 29.03. endlich auch als DVD geordert werden kann. Amy Grill begleitet verschiedene DJs bei ihren Plattenkäufen, auf Festivals, beim Controller löten und in die Clubs. weiterlesen


Jan 15 2010

Totally Wired… Dokumentation über Schneider’s Büro in Berlin

Gestern hat mich arte Tracks auf diese Dokumentation über die Liebe zur analogen Beaterstellung aufmerksam gemacht. In “Totally Wired” geht es um einen nerdigen Synthie-Bastlerladen in der Alexanderstraße 7 in Berlin. Genauer “Schneider’s Büro”, ein Laden in dem sich die großen Produzenten von Techno und House die Klinke in die Hand zu geben scheinen. Anthony Rother, Ricardo Villalobos oder Magda sind nur einige Namen die in Andreas Schneiders Laden zum Modulator- und Synthesizer-Shopping sowei Fachsimpeln vorbeischauen.
Auf dem Totally Wired Blog gibt es dann noch einen schönes Zitat dass die besondere Beziehung zu den analogen Geräten zum Ausdruck bringt.

A module is for life, not just for Christmas…