Mischpulk Baby… und nochmal. Diesmal mit einem Kumpel, Kollegen und Krawallmacher aus Stuttgart. Der Max Blum, geboren im Schwabenlädle, aufgewachsen in Düsseldorf und München, jetzt seit über 10 Jahren in Stuttgart verankert und passend zum Lebenslauf angehender Jurist. Kleiner Spaß.
Der musikalische Werdegang fing mit 16 Jahren, Hip Hop und Scratch-Versuchen an. Inzwischen ist er 28, bei digitalen Systemen und guter, elektronsicher Tanzmusik gelandet.
Noch beschränken sich seine öffentlichen Auftritte hauptsächlich auf private Feiereien, ab diesem Sommer kann man seinen musikalischen Mischpartien auch das ein oder andere Mal im Skybeach lauschen. Im Mai konnte man ihn außerdem auch schon einmal auf Bigcitybeats.de als Gastmixer hören. Also Augen und Lauscher offen halten. Zumal der Junge nun seit ein paar Monaten noch angefangen hat erste Tracks zu basteln. Zuhören gibt es das auf seiner Soundcloud Seite.
Der Mix macht hier dann gleich nochmal Werbung für ihn und seinen Sound. Schöner sommerlicher Techhouse, mit feinsten House-Gewürzen verfeinert. Somit nicht nur die ideale Klanguntermalung für einen lauen Sommer-Sonntag wie diesen, sondern auch auf Wiesen und an Stränden gern am Mittag konsumiert. Enjoy…
Wow… der hat mal Spaß. Erinnert mich stark an ehemalige Musik- oder Gemeinschaftskunde-Lehrer. Könnte mir vorstellen das der am nächsten Tag ohne Kleider, ohne Erinnerung und mit Kopfschmerzen aufgewacht ist. Vielleicht ist das aber auch nur Dopamin und ADS in einem guten Verhältnis.
Wow, was für ein toller Sound. Und welch grandiose, unfreiwillige Kombination aus Elementen einiger meiner Lieblingsvideos. Da wäre zum einen der Naturbezug, der durch die bunten Fäden, die sich durch die Bäume fädeln durchbrochen wird. Das erinnert mich an das großartige Video zu Sansula von Dominik Eulberg. Dann tauchen immer wieder mystische, fast schamanische Masken auf. Die erinnern an die epischen Werke von Fever Ray oder The Knife. Dann die Person die wie von Geisterhand durch das Video gezogen wird. Eine Hommage an das legendäre What Else Is There von Röyksopp? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Parallelen beabsichtigt sind, oder den Machern in irgendeiner Form bewusst waren, aber mir fiel das irgendwie gleich ins Auge.
Auf der Efterklang Seite gibt es übrigens auch legale Umsonst-Downloads. Vorbeisneaken lohnt in jedem Falle.
1. Daniele Papini & dOP – Carte Blanche
Tief, treibend, traumhaft. Französische Vocals schleichen dezent aus dem Hintergrund um einen Techno Beat der Deephouse zum Großvater hat. Carte Blanche ist damit definitiv DER Track der Penguin EP.
2. Super Flu – Oktavlachs
Kürlzich schon das unterhaltsame Video zu Oktavlachs hier im Blog vorgestellt. Jetzt so ehrlich, neben der unbestrittenen Geilheit des Videos, die Bombastizität des Tracks zuzugeben. TÜV Tanzflur geprüft.
3. Guillaume & Coutu Dumonts – Walking The Pattern
Mit “Breaking The Fourth Wall” hat Guillaume Coutu-Dumont ein tolles Album zwischen Clubkontext, Weltoffenheit und Zuhause lauschen geschaffen. Auf Walking The Pattern treffen diese Attribute ebenso zu. weiterlesen
Was für lustige Bratzen die beiden doch sind. Das sie Humor haben, hatten sie ja schon mit dem Video zu Shine bewiesen. Mit dieser visuellen Musikuntermalung liefern sie eine äußerst gelungene und unterhaltsame Reinterpretation des Marionettenbegriffs. Dazu ein verdammt guter Track, diesmal etwas sonniger und smoother als die vergangenen Veröffentlichungen. Aber wie immer mit der typischen Super Flu Bassline. In gewohnter Manier rollt das Ding den Tanzflur entlang! Enjoy.
Was könnte das sein: Man muss tagelang schwitzen, man friert zwischendrin ab und zu, ein kalter Schauer und Gänsehaut jagen einem abwechselnd in Schüben durch den Körper, man ist von Kopfschmerzen geplagt und irgendwie ist man froh wenn es überstanden ist. Richtig: Grippe. Der einzige Unterschied zum Festival besteht darin, dass man sich immer wieder darauf freut und es sich im Gegensatz zu den Bazillen und Viren freiwillig antut, dabei mal eben über 100 Euro für eine Eintrittskarte liegen lässt, die selbe Summe nochmal in Getränke investiert, für nochmal die selbe Summe Gegenstände verliert oder kaputt macht und 3 Nächte dicht in einem undichten Zelt schläft.
Festivalerprobte lesen diese Beschreibung und bekommen ein Leuchten in den Augen, Normalsterbliche verdrehen selbige. Ich selbst frage mich ehrlich gesagt auch jedes Jahr (meistens an dem Abend an dem es nicht aufhören will zu regnen): Warum tue ich mir das schon wieder an? Und fünf Minuten später kommt die Antwort prompt auf eine der Bühnen spaziert! Die Antwort findet sich aber auch um mich herum. Tausende Menschen die miteinander tanzen, gegeneinander pogen und nebeneinander auf einem Acker schlafen, Bier gegen Tütensuppen tauschen und sich liebevoll beim Zeltaufbau sabotieren. Ja, so muss ein Festivalsommer aussehen!
Das MELT! Festival im attraktiven Ferropolis ist dieses Jahr sicher wieder eine der Anlaufstellen, die ohne Bedenken für musikalische wie euphorische Qualität garantieren können. Traditionell geht es wohl auch dieses Jahr wieder mit dem Einfeiern am Anreisedonnerstag los. weiterlesen
Und mal wieder ein feines Mischpulk. Diesmal vom Wahlberliner Florian Hucker, der gebürtig aus Karlsruhe stammt. Diesen Rhein-Neckar-Delta Ursprung kann man auch noch raushören, wobei er sich stiltechnisch nicht ganz festlegen will. Sprich von Deep House über Detroit zu Techno ist eigentlich alles dabei. Und da der Hucker nicht erst Techno hört seit es wieder in ist, hat er sich konsequenterweise auch schon mit dem Produzieren auseinandergesetzt. Hörproben dazu gibt es auf der MySpace Seite von Florian Hucker.
Auf den Punkt gebracht: Seit ‘95 ist Florian Hucker jetzt schon am Musikschrauben, 1998 folgten dann erste Gigs in diversen Locations in Süddeutschland. Danach konnte man ihm auf so manchem Festival zwischen Karslruhe, Sarajewo und Kroatien bei einem seiner Sets lauschen. Seit seiner Berliner Zeit durfte er das digitale und analoge Vinyl auch schon in der Berghain-Kantine kreisen lassen.
Das Set ist typisch Hucker: es zelebriert Perfektionismus und Akkuratesse, ist dabei sehr gediegen aber nicht zurückhaltend. Dennoch besitzt es genug Partyattitüde und Beschwingtheit um Lust auf ein sonniges Wochenende mit Freunden zu machen. Enjoy!