Aug 10 2010

Griid vereint Ableton Live & das iPad

Moritz Esyot

Das iPad konnte mich zu Anfang ja nicht so recht überzeugen. Einfach ein aufgeblasenes iPhone ohne Telefonfunktion, dachte ich. Nachdem ich es jetzt aber schon ein paar mal in der Hand hatte und es zur Zeit bei mir auf dem Tisch rumliegt habe ich die Vorzüge und den theoretischen Nutzen von dem Tablett durchaus verstanden. Warte allerdings auch schon Wochen, dass endlich eine sinnvolle Musik-App für den schmucken Touchdisplay-Rechner erscheint. Bin grade schon fleißig am sammeln und bei Gelegenehit gibt es ein Fortsetzung der 10 besten iPhone Apps, dann aber eben für’s iPad… aber jetzt erstmal zu dem aktuell überzeugensten Kandidaten: Griid Pro von Liine.
Griid ist eine Midi-Steuerung für Ableton Live und hat exakt den Vorteil den keine Konsole (ohne Multitouch-Display) jemals beherrschen wird: durch scrollen kann sie ohne Ende Patterns und Loops und Tasten darstellen (die würden so, nirgends drauf passen). Hier im Video bekommt man schonmal einen ersten, aber dennoch ganz vernünftigen Eindruck der Software für das iPad.

Und der Riddschie (alias Platikman) zeigt im Video weiter unten dann, dass es sich hier nicht um einer weitere Musik-Kinderzimmer Spielerei handelt, sondern ein professioneller Einsatz damit durchaus möglich und sinnvoll erscheint. Das eben schon angepriesene Steuern einer DAW wie Ableton Live über das iPad geht vor allem auch schön über Wireless. Was ihm den Soundcheck auch einfach direkt in der Mischstation knappe 100 Meter von der Bühne entfernt erlaubt. weiterlesen


Aug 9 2010

Töken Multitouch // Emulator // Traktor Pro

Moritz Esyot

So langsam aber sicher tut sich immer mehr, was das Thema Multitouch, Midi und DJ-Software näher zusammenbringt. Ob jetzt iPhone oder iPad mit eigenen Apps und Schnittstellen oder den neuesten Gerüchten um das Übermidipult von Native Instruments für die hauseigene Traktot Software. Dieses Teil hier unten hat’s mir allerdigns besonders angetan, auch wenn es wahrscheinlich nie bezahlbar oder für den Massenmarkt gedacht ist (hat das der damalige HP Chef nicht auch mal über Computer gesagt?). Aber auf der Bühne würde das Teil schon allein optisch dermaßen rocken! Seht selbst: das Töken Board, eine Art durchsichtiger Multitouch Bildschirm. Hier steuert es über die Windows 7 Midi-Software Emulator Traktor Pro.


Aug 2 2010

Der Rave Nachwuchs

Moritz Esyot

Kleiner Happen Gute Laune zwischendurch. Und ja nicht frühzeitig “Langweilig” denken und wegclicken! Könnte eventuell die techno-musikalische Zukunft werden, der kleine Kerl.


Jul 31 2010

Elektronische Musikvideos Pt. 20 // Chemical Brothers – Another World

Moritz Esyot

Kreative equalizer-artige Visaulisierungen die an Braunsche Röhren der ersten Physik Stunde erinnern und dann auch noch auf den Beat getaktet sind, können einfach einiges. Visuals auf den Beat konnte zwar damals mein alter WinAmp Player auch schon, aber so schön eben nicht. Schwarz/Weiß war übrigens gestern. Schwarz/Grün ist heute.


Jul 30 2010

Ironie

Moritz Esyot

Ironie… schmeckt wie Musik in meinen Augen. Manche leichten Dinge fühlen sich schwer nach Freitag und Sonntag an. Dinge klingen manchmal total tief und dabei ziemlich erhaben, fröhlich und in Moll. Irgendwie sind manche digitalen Sachen analog am schönsten. Und manchmal macht kritzeln mehr Spaß als schreiben. Manchmal geht vielleicht auch einer mit mir durch und ich Texte nur Schwachsinn. Macht nix. Der Titel hat im übrigen sogar eine Bedeutung. Muss man nicht verstehen, darf man aber. Mit diesen bekloppten Zeilen schick ich mich und euch jetzt mal sauber ins Wochenende… und Tschüss. HEGDL und so, ihr wisst schon.

Ironie by Moritz Esyot

Tracklist gibt es schon, aber.. dafür musst du weiterclicken weiterlesen


Jul 13 2010

Elektronische Musikvideos Pt. 19 // Michel Cleis – La Mezcla

Moritz Esyot

Der Paul Kalkbrenner Remix von Michel Cleis’ La Mezcla, geistert schon seit geraumer Zeit durch Raum und Zeit. Der Raum ist dabei vorwiegend in Dunkelheit gehüllt, welche immer wieder durch flackernde, bunte Lichter durchbrochen wird und die Zeit ist meistens tiefste Nacht und spielt zum Zeitpunkt des Geschehens in Wahrheit keine Rolle mehr. Feiern!
Das ziemlich eingängige und charakteristische Sample des Tracks stammt von der Columbianerin Toto La Momposina und dürfte einigen Hip Hop Heads auch schon aus Timbalands Indian Flute bekannt sein. Die indianische Flöte ist so dermaßen catchy, dass ein einmaliges Hören vollkommen ausreicht um einen fetten Ohrwurm im Kopf zu züchten, zu dem sich gleich noch ein singender Ohrwurm mit der einprägsamen Stimme der Südamerikanierin gesellt. Wie das leider nur so häufig mit ohrwurm-fähigen Tracks ist, geht einem das geflöte dann auch spätestens beim elften Mal Hören auf die Zwölf. Da helfen nichtmal die superfetten Drums, um über den Nervfaktor hinwegzutäuschen. Trotzdem: Die ersten elfmal Hören machen ziemlich Laune und das Video ist auch nicht von schlechten Eltern.


Jul 12 2010

AmpliTube iRig… Sound Adapter für das iPhone

Moritz Esyot

iRig AmpliTube

Eigentlich ist dieser Adapter längst überfällig gewesen. Besitzt doch der pfiffige iPhone Kopfhörerausgang im selben Stecker auch einen Mikrofoneingang. Externe Quellen per Klinke einzuspeisen war bis dato dennoch nicht möglich. Diese Funktion übernimmt aber jetzt der AmpliTube iRig Adapter von IK Multimedia. Hierüber lassen sich in erster Linie Gitarren anschließen und verzerren, die selben Effekte stehen aber natürlich auch für normale Line Quellen oder Synthesizer zur Verfügung. Zum einschleifen braucht man hierzu ein 6,3 mm Klinke Kabel, während der Adapter das fertig bearbeitet Signal über eine 3,5 mm Klinkebuchse wieder ausspuckt.
iRig Sound Adapter
Im iPhone übernimmt dann die passende Software die Bearbeitung. Die App gibt es in drei Versionen, deren Preise von for Free bis knapp 20 Euro reichen. Beim Kauf des iRig Adapters gibt es die Vollversion sogar Gratis mit dazu. Ansonsten denke ich fährt man mit der AmpliTube LE Versionganz gut.
Gefunden von Benny.