Elektronische Musikvideos Pt. 31 // The Hundred In The Hands – Commotion

Aurelie Esyot

“The Hundred In The Hands is a band. We live in New York City.”

Naja, soweit so gut, mir aber etwas wenig der Daseinsberechtigung in einer Welt, in der musikalisch permanent Eines nach dem Anderen so mir nichts dir nichts munter aus dem Boden schießt und meine Aufmerksamkeit fordert.

Gottseidank besitzen die Newcomer The Hundred in The Hands, genauer Eleanore Everdell und Jason Friedman aus Brooklyn, eine nette Bandpage, die uns etwas mehr verrät.

Aus Brooklyn sind sie also die Beiden und mit viel Musik im Gepäck um die Welt gereist. Naja, sympathisch sehen sie auch noch aus, ich wäre also definitiv gerne dabeigewesen…aber gut, zurück zum Thema! Ergebnis der Inspirations-Reise war also die Idee, aus den ersten selbst geschriebenen Songs etwas Größeres zu machen. Ein Album vielleicht? Genau dieses feierte Ende August 2010 seinen Release.

Stilistisch bewegen sich Hundred in The Hands irgendwo zwischen Pop, Post-Punk, Dub und was auch immer. Dabei betonen die beiden explizit, sich keineswegs auf etwas festlegen zu wollen. Auch bei der Machart setzt das Duo demnach auf einen Mischung aus elektronischer Produktion gepaart mit analogen Instrumenten und Stimme. Klingt gut finde ich!

Die neuste Single Commotion gibt’s zusammen mit ‘nem Video von daniels, die auch schon beim Vorgänger Pigeons randurften. Das Video zu Commotion passt zum Bild der Band, denn es enthält von allem etwas (schon klar, auch nicht immer ratsam, in diesem Fall aber vollkommen in Ordnung): ein wenig Verspultes, Romantik und Provokation formen in ihrer Kombination einen ordentlichen künstlerischen Rahmen, der viel Raum für Interpretationen lässt.

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