Musikinstrumente mal anders

Moritz Esyot

Eine Bomben-Idee mit noch tollerer Umsetzung. Alltagsgegenstände zu Musikinstrumenten verfremdet und das ganze im Kunstkontext realisiert. Die Gegenstände/Instrumente bestehen jeweils aus einen Mikro, einem Lautsprecher und einem Soundprozessor der die jeweiligen akustischen Signale für die Wiedergabe aufbereitet.
Die kreativen Köpfe hinter Ausstellungsstückesn stecken Kathy Scheuring und Georg Reil der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Selber beschreiben sie das Projekt so…

»Die Zusammenstellung umfasst sechs außergewöhnliche Exponate aus der Welt der Akustik und Geräusche. Der Form nach banal, weißt jedes der Objekte in seiner Verwendung eine besondere Fähigkeit auf. Zu hören ist neben dem Ticken einer Küchenuhr in einer Streichholzschachtel, auch eine Kaffeemühle, die, ähnlich wie ein Grammophon, Geräusche durch Kurbeln erklingen lassen kann.

Der magische Charakter eines jeden Objekts wird untermalt durch eine kleine Geschichte. Der technische Aspekt, wie das Vorhandensein von Lautsprechern und Sensoren, wird so fast völlig kaschiert. Lediglich die kleinen Anschlussbuchsen, sowie die einheitlich schwarze Lackierung verweisen auf die Besonderheit hinter den Dingen.«

Mir persönlich gefällt der Eimer am Besten, falls man das überhaupt so bewerten kann/soll. Was sagt ihr?

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