Gästelistenplätze zu gewinnen // ROMY S. – DJ T. | 3 Jahre W&P

Moritz Esyot

Ihr könnt mal wieder Tickets für die Romy S. gewinnen, denn es gibt was zu Feiern. Zum Einen dass DJ T. mal wieder in die Stadt kommt um die Romy durchzuschütteln und zum Anderen feiern Vince & Dimi a.k.a. Waffel & Pfannkuchen ihr nun dreijähriges Duo-Dasein. Wir gratulieren! Cheers!

3 Jahre zu Zweit sind uns 3 x 2 Gästelistenplätze wert. Um zu gewinnen einfach eine Mail bis Samstag 16:00 Uhr mit Betreff “DJ T.” an moritz@esyotmusic.de. Bis 18:00 Uhr werden die Gewinner per Mail benachrichtigt. Viel Erfolg und bis Freitag.

DJ T. (Get Physical Music / Berlin)
Waffel & Pfannkuchen (Benztown Artists / Esslingen)

Samstag, 02. Juni 2012
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr


Legende meets Legende: House-Mastermind und Szene-Keyplayer DJ T. kommt ins Romy! Der Mann, der quasi alles in sich vereint, was elektronische Tanzmusik ausmacht: DJ, Produzent, Labelmacher, Clubmacher, Publizist, Journalist… Haben wir noch etwas vergessen? Ach ja: Er ist stolzer Inhaber eines verflucht guten Musikgeschmacks. Und dem wird er in Stuttgart freien Lauf lassen. Außerdem feiern an diesem Abend unsere Romy-Superhelden Waffel & Pfannkuchen ihr dreijähriges Jubiläum. Boom.
Zugegeben: Das Wort „Legende“ ist etwas überstrapaziert. Irgendwie ist mittlerweile ja alles legendär. Die letztePartynacht, der vergangene Malle-Urlaub, diese eine flennende Kuh in der letzten Staffel GNTM. Thomas Koch alias DJ T. erscheint da wie ein heller Stern – denn der Gute ist eben wirklich eine Legende. Und mehr noch: Man wird bei ihm nie das Gefühl los, dass das Beste oder Größte erst noch kommt. Kein Wunder, wenn man einen Blick auf seine stramme Karriere wirft.
Ende der 1970er – klein Thomas ist eben erst mit seinen Eltern ins trubelige Frankfurt am Main gezogen – dröhnen im Hause Koch funky Discobeats durch die Familien-Stereoanlage. T. ist fasziniert von der pochenden, mitreißenden Musik. Liebe auf den ersten Blick. Nachdem Disco von Hi NRG und Rap abgelöst war, beginnt T. zu breakdancen. Deutlich technoider wurde es dann 1988, als die Acidhouse-Welle über Deutschland rollt – und DJ T. davonträgt: Ein Set von Sven Väth im Kult-Club Omen bringt DJ T. dann endgültig zur elektronischen Musik. Voller Euphorie und Energie gründet er das Magazin „Groove“, für das er als Journalist und Herausgeber in Personalunion arbeitet. Nicht ahnend, dass sich „Groove“ schnell zu einem der wichtigsten Blätter für elektronische Musik entwickeln würde. Im selben Jahr startet er als DJ voll durch – kurz später zählt er schon zu den meistgebuchten House- und Techno-DJs der Region. Von da an bilden DJ T. und Frankfurt eine feste Einheit. DJ T. ist Frankfurt, und umgekehrt. Zwischen 1999 und 2003 prägt er mit seinem intimen Elektronik-Club „Monza“ das Frankfurter Nachtleben intensiv mit. Mittlerweile ist er auch als Schreiber äußerst gefragt: Er verfasst Essays und Texte für Bücher, die sich mit der Geschichte und Philosophie der elektronischen Musik befassen. DJ T.s Meinung ist gefragt!
Erst 2000 erscheint zusammen mit seinem Kumpel Steve Bug die erste eigene Platte „Monsterbaze“, die schnell zum Crossover-Hit wird – von der deutschen Techhouse-Garde bis hin zu englischen Breaks-Superstars spielen alle den hypnotischen Track. 2002 macht er dann Nägel mit Köpfen, und gründet mit Freunden das Label „Get Physical Music“, für das er als A&R arbeitet. Die erste Veröffentlichung von M.A.N.D.Y. „Put Put Put“ läuft schon wie geschnitten Brot. Über die Jahre erscheinen rund 180 Platten, darunter Clubhits wie „Body Language“ von M.A.N.D.Y. und Booka Shade, „Heater“ von Samim, und natürlich DJ T.s eigene Produktionen – darunter die zwei Alben „Boogie Playground“ (2005) und „The Inner Jukebox“ (2009). 2011 steigt er bei „Get Physical Music“ aus, um sich voll und ganz (oder soweit das bei einem Tausendsassa eben möglich ist) seiner Karriere als Artist zu widmen. Und auch diese Karriere läuft bestens.
Als DJ ist er für seine stilübergreifenden und stets euphorischen Sets weltberühmt – 2010 durfte er sogar aus der Compilation-Reihe des Londoner Clubs „Fabric“ die 51. Ausgabe mixen. Als Produzent ist er global ebenfalls eine dicke Nummer: Seine vielschichtigen Tracks sind melodiöse und feurig-perkussive Schieber, die mal sehr deep und verspielt, und mal treibend und roh daherkommen. Sein aktuelles Album beispielsweise zeigt ganz schlicht und ergreifend House in allen schimmernden Facetten. Der Name der Scheibe: „The Pleasure Principle“ – und genau nach dem wird es auch im Romy abgehen.
Abgehen wird’s auch bei den Sets von Waffel & Pfannkuchen, dem coolsten Resident-Duo seit Erfindung der Bassdrum. Die beiden Jungs bringen seit exakt zwei Jahren mit ihrem mitreißenden Elektro-Sound und ihrem ansteckenden Enthusiasmus jeden Clubber in Süddeutschland zum Flippen – und das wird in entsprechendem Rahmen im Romy zelebriert. Drei Top DJs an einem Abend – besser kann der Juni gar nicht starten!

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