Dez 21 2011

instanton helps

Warum nicht zu Weihnachten wirklich mal was Gutes tun. Wir werden uns zuhause doch eh wieder den Bauch voll schlagen, und gegenseitig mit mehr oder weniger sinnvolllen Geschenken überhäufen und uns im warmen Club die Beine vertreteten. Warum also nicht nur musikalisch mal eine Freude machen sondern einfach mal was spenden? Durch Zufall sind wir dann auf ARTHELPS gestoßen. Ein sympathisches Projekt, dass sich vor Allem um arme Kids kümmert und ihnen etwas gibt, was — frei nach Maslow — sont vorrangig der oberen Schicht vorbehalten ist: Kunst. Ich möchte mich daher nochmal bei allen Artist bedanken, die an diesem Abend ohne Gage spielen werden, sowie den Künstlern die unseren Flyer gestaltet haben (Atelier mit Meerblick) und zugunsten des Projekts auch auf ihre Bezahlung verzichtet haben. Jetzt liegt es nur noch an euch eine kleine Spende beim Eintritt abzugeben. Denn alle Eintrittserlöse gehen zu 100% an ein ARTHELPS-Projekt. Kommt also am 24.12. ins Speakeasy und tanzt euch für andere die Seele aus dem Leib.

Offizieller Pressetext

Das ganze Jahr feiern wir, legen auf, gehen tanzen, trinken und lachen.
Und da wir die Füße, Drehregler und Lautsprecher auch über die Feiertage nicht still halten können, wollen wir diesmal mit euch zusammen genauso tanzen und Spaß haben – und Anderen damit helfen. Alle Artists verzichten daher zu Gunsten eines Hilsfprojekts auf ihre Gage… alle Eintrittserlöse werden für das Hilfsprojekt arthelps gespendet. http://www.arthelps.de/

Lasst uns gemeinsam feiern und gemeinsam was Gutes tun. Ihr seid instanton. one ♥

Lineup
// Waffel & Pfannkuchen (Benztown Artists / Stuttgart)
// Franz Underwear (Slow Motion / Berlin)
// Chronos (instanton / Stuttgart)
// Moritz Esyot (instanton / Stuttgart)
// Chris Gebert (Elektrosmog / Stuttgart)
// morri (Elektrosmog / Stuttgart)
// Cesare (Quo Vadis / Stuttgart)

VJ
// Blaufasan


Jan 27 2011

Ich bin’s nicht gewesen

Die Graffitischmierfink-Vandalisten wieder. Beweisen eindrucksvoll was sie für stumpfsinnige Hohlköppe sind. Brechen in U-Bahn Schächte ein, klettern über Zäune in S-Bahn Yards, terrorisieren die Berliner Innenstadt und kraxeln auf Baugerüsten rum. Und dann sind sie so hohl und vergessen doch allen Ernstes ihre Kannen.

Saufette Aktion, das Interpretieren möcht ich euch mal selbst überlassen. Vielleicht ist es aber auch einfach stumpf und ohne philosophische Gesellschaftskritik – dann ist es aber immer noch lustig. Wer selber mal mit Sturmmaske nachts mit der klackernden Dose durch die Nacht gesprungen ist, erkennt sich auf jeden Fall wieder. Video ist schon etwas älter, sind aber einige bekannte Crews vertreten.

via daddygothisgunloaded


Dez 16 2010

Telefonzellen-Tanz

Ich habe es ja auf Facebook schon zugegeben: ich war in letzter Zeit nicht besonders fleißig beim bloggen. Kann ich aber mit gutem Gewissen auf eine stressige Arbeitswoche in Kombination mit einer beschissen Grippe schieben die ein kleines Motivationsloch hinterlassen hatten. Digital-verbale Arschtritte dürft ihr hiermit gerne verteilen.

Gut… genug der Ausrederei. Dank electru bin ich mal wieder über ein tolles Video gestolpert. Die übertalentierten TWINS aus Paris waren mir schon seit längerem ein Begriff, ebenso wie der noch recht frische Tanzstil Turfing. Der neueste Output des beatgesteuerten Bewegungsapparates der beiden Herren war aber mal wieder ein Grund hier etwas über den Tellerrand zu schauen. Wobei ich finde tanzen — egal welcher Art — kann sich auf einem elektronischen Tanzmusik Blog irgendwie immer sehen lassen.
Schauplatz für die stylische Tanzeinlage ist irgendeine Telefonzelle mitten in Paris. Die Zwillinge zeigen auch gleich wofüt die Abkürzung TURF eigentlich steht: Taking Up Room on the Floor. Also mit weitläufigen, raumgreifenden Slides, Glides und was-weiß-Ich’s sein markier revieren. Hip Hop wie es sein sollte…


Nov 25 2010

In welcher Generation leben
wir eigentlich?

Ich bin ja der festen Überzeugung wir leben in der Generation Comeback. Alles irgendwie schonmal dagewesen, jetzt aber wieder neu und noch hipper als damals. Außer natürlich die sozialen, globalen Online-Netzwerke. Ebenso würde ich daher also auch unterschreiben wir leben in der Generation Digital, Remix, Millenials oder Globals. Es würden noch viele weiter Stempel passen. Auf jeden Fall lässt sich aber sagen: Wir alle wollen jung sein, oder zumindestens so tun als ob. Dabei sein, hip sein, mitreden… oder noch besser – gleich Opinion Leader. Bla Blubb… sind wir nicht alle ein bisschen Werber?
Der Film We All Want To Be Young ist das Ergebnis zahlreicher Studien des Marktforschungsunternehmens BOX1824 aus Brasilien, die sich vor Allem mit Verhaltensforschung und Verbrauchertrends befasst. Der Film ist angereichert mit vielen tollen Filmszenen, Konsolenspielen und anderem was unsere Generation so schrecklich geprägt hat und zu dem Sauhaufen gemacht hat, der er nun ist (Achtung: Ironie, ich find’ uns klasse!). Zudem äußerst informativ und interessant… nicht nur für Werber.


Nov 12 2010

Die Kraft

Da kommt eines morgens pünktlich zum Weckerklingeln der Mitbewohner ins Zimmer. Fettes Grinsen im Gesicht und einen Kaffee in der Hand. Wohlgemerkt — unter der Woche, um eine Uhrzeit um die man außer vielleicht ein leises, sonores Schnarchen nichts von ihm hört. Dann begrüßt er mich fürsorglich-mütterlich mit den Worten: “Hey Esyot, aufstehen, ist Zeit jetzt. Hab dir ‘nen Kaffee gemacht.” Kurze Pause, der Esyot mit offenem Mund und verwundertem Blick… Der Mitbewohner mit der Zugabe: “Ach ja… hab die ganze Nacht durchgecuttet. War gestern bisschen skaten und filmen. Ist geil geworden. Willstes auf deinen Blog packen?” Gut, der Esyot holt aus zur ersten knallharten, journalistischen Gegenfrage: “Hast es auf Techno gecuttet, oder irgendwas anderes elektronisches? Muss ja passen.” – “Öhm, nö.”

Nachdem ich das Ding allerdings gesichtet hatte, muss ich sagen Falco kann einiges, der Mitbewohner sowieso und das Video ist der Shit. Somit stand fest: Kein elektronischer Kontext — passt nicht hierher! Noch nicht. Also schnell eine neue Kategorie erfunden, sie auf den Namen Tellerrand getauft und ab jetzt gibt’s hier in Zukunft mehr Zeug mit nicht 100%-igem elektronischen Kontext. Schön wird’s trotzdem… versprochen.
Der Mitbewohner macht also den Anfang und den Rest seines Video-Stuffs gibt es auf seinem Vimeo-Kanal.