Man war die Pubertät eine schwierige aber geile Zeit. Wenn ich mich zurück erinner waren da die ersten richtigen Partys mit den ersten richtigen Abstürzen, die ersten richtigen Mädels und die erste richtige Musik. Alles in Allem eine wahnsinnige Zeit. Alle Klischees erfüllt: Mit den Eltern gestritten, ständig Stress mit den Lehrern, unverantortlich in jeglichem Belang und ansonsten fortgeschrittene Tagträumerei. Die anderen Delikte will ich gar nicht erst aufzählen.
Damals wollte man auf jeden Fall unbedingt eines: Erwachsen sein. Heute hat man das so halbwegs geschafft, blickt zurück und wünscht sich vor Allem Eins: nochmal dreizehn sein und die bevorstehenden Jahre bewusster und mit dem Wissen von heute auskosten.
Der kurze Clip entführt einen mit zurück, dampft die Jahre auf eine Minute ein und lässt einen letzendlich wissen, dass erwachsen sein auch nicht so schlimm ist.
Um mal wieder voll in die Klischee-Kiste zu greifen: In England gibt es überwiegend schlechtes Essen, häufig mieses Wetter aber definitiv den besten Dubstep. Matta ballert mit Release The Freq hier wieder ein unglaublich düsteres Teil raus und dazu gibt es dann ein Video dass das offizielle Esyot-Augenschmaus Gütesiegel verliehen bekommt. Wie Hipster sind denn bitte Rehe, Hirsche und halbtransparente Dreiecke gepaart mit Bässen? Mit dieser brachialen Breitseite ab ins Wochenende…
Sehr schöne musikalische Animation zum Film Sound of Noise von Ola Simonsson and Johannes Stjärne Nilsson. Habe ihn leider noch nicht gesehen. Da sich die Kernhandlung aber um 6 Drummer dreht bin ich schonmal angefixt.
Herr Aguayo, alles klar? Das Video zu Ritmo Juarez ist recht simpel (noch dazu mit blinkenden Neonfarben) aber macht dabei irgendwie trotzdem Laune. Auch wenn das tragikomische Getanze unweigerlich an den (gottseidank) fast vergessenen A. Marcus aus Deutschland erinnert… aber: Der südamerikanische House-Sound mit den aguayo-typischen mehrschichtigen Vocal-Samples, reißt es raus und macht richtig Bock auf Sommer! Den würd ich zur Not auch Ritmo-Juarez-Like herbeitanzen.
Wow endlich mal wieder ein Video mit Superoptik. Steed Lord servieren dazu discoiden Pop, der mindestens so bunt ist wie das Video selbst. Das isländische Dreigespann hüpft in kwietschigen Outfits mit einem arschfetten Make-Up durch die Gegend und macht irgendwie beim Zuschauen ‘ne Menge Spaß. Kann halt echt passieren, dass man einen farbinduzierten Vollrausch bekommt. Aber nicht nur die Art Direction überzeugt hier: Die Stimme der Frontfrau hat echt Bumms. Damit einen schönen Start in die Woche.
Zuerst dacht ich so: OMG! Aber dann mehr so: WTF? Und zum Schluss aber voll so: BFL!
Kommt in die nächsten Top10 und ich werd’s ab jetzt bei jeder Gelegenheit spielen. Die Techno-Party-Jugendfeuerwehr…
Auf Youtube gibt es wohl schon länger das komplette Konzert von Jeff Mills & dem Montpelier Philharmonic Orchestra zu sehen. Und zwar in voller Länge, ohne Zerstückelung in 10 Minuten Häppchen.
Für diese Symbiose hat Jeff Mills den Komponisten Thomas Roussel beauftragt, 15 seiner Tracks für ein Sinfonieorchester zu transkribieren (Tracklist gibt es ganz unten). Mills begleitet das 80-köpfige Orchester mit seinem Lieblingsspielzeug: dem Drumcomputer… setzt aber auch auf weitere elektronische Unterstützung. Finde das Werk äußerst gelungen, aber noch besser hätte es mir gefallen wenn er das ganze noch mit Übergängen zu einem Gesamtwerk zusammengefügt hätte. Hier geht es leider nur Track, Cut, Track, Cut, etc. vorwärts.