Passend zum beginnenden Spätsommer hat Ellen Allien ein paar wunderschöne Bilder parat. Sound find ich persönlich auch nice, nur etwas poppiger als man es von Ellen Allien gewöhnt sein dürfte. Der softe Autotune der über der Stimme liegt geht mir allerdings mittelmäßig auf den Senkel. Trotzdem: Stimmungsvolle Bilder und vielleicht können wir ja aufgrund des wiederbelebten Sommers dieses Wochenende auch noch ein paar Stunden am See und in der Sonne verbringen. In diesem Sinne: Enjoy your weekend.
Housiges Material aus dem Hause Stil vor Talent. Genauer: Channel X mit der Freakshow. Videooptik erinnert stark an Visuals im Club, was in keinster Weise abwertend gemeint ist. Das ganze dann mit lustigen Fratzen und freakigen Tierchen und schon ist ein minimalistisches aber ebenso unterhaltsames Video geschaffen. Enjoy.
Das Video bietet nun so wirklich ziemlich alles was sich der stil- und trendaffine Musikhörer wünscht. Erstmal eine tiefe Discobassline auf der eine grandiose Stimme dahinsegelt. Und dann eben die visuelle Untermalung: Vintage-gestylte Comicvögel die eine fette Bad-Taste Party feiern, sich dabei selbst als berühmte Vögel verkleiden und natürlich vögelnde Einhörner. Kann es denn noch besser werden?
vimeo direktclap
Da bekommt der Ausdruck “Klatschen bis die Hände abfallen” doch mal eine ganz andere Bedeutung. Irgendwie bleibt bei dem leicht morbiden Video ein kritischer, metallisch-blutiger Beigeschmack zur Massentierhaltung inklusive Schlachtung und Teile-Verwertung. Muss man aber so nicht interpretieren. Die Optik ist auf jeden Fall sehr nice. Stammt aus der Feder von Ljubilden & Piloten, die auch schon die putzigen Technotierchen in Minilogues “Animals” zum hüpfen gebracht haben.
Kleiner Happen Gute Laune zwischendurch. Und ja nicht frühzeitig “Langweilig” denken und wegclicken! Könnte eventuell die techno-musikalische Zukunft werden, der kleine Kerl.
Kreative equalizer-artige Visaulisierungen die an Braunsche Röhren der ersten Physik Stunde erinnern und dann auch noch auf den Beat getaktet sind, können einfach einiges. Visuals auf den Beat konnte zwar damals mein alter WinAmp Player auch schon, aber so schön eben nicht. Schwarz/Weiß war übrigens gestern. Schwarz/Grün ist heute.
Der Paul Kalkbrenner Remix von Michel Cleis’ La Mezcla, geistert schon seit geraumer Zeit durch Raum und Zeit. Der Raum ist dabei vorwiegend in Dunkelheit gehüllt, welche immer wieder durch flackernde, bunte Lichter durchbrochen wird und die Zeit ist meistens tiefste Nacht und spielt zum Zeitpunkt des Geschehens in Wahrheit keine Rolle mehr. Feiern!
Das ziemlich eingängige und charakteristische Sample des Tracks stammt von der Columbianerin Toto La Momposina und dürfte einigen Hip Hop Heads auch schon aus Timbalands Indian Flute bekannt sein. Die indianische Flöte ist so dermaßen catchy, dass ein einmaliges Hören vollkommen ausreicht um einen fetten Ohrwurm im Kopf zu züchten, zu dem sich gleich noch ein singender Ohrwurm mit der einprägsamen Stimme der Südamerikanierin gesellt. Wie das leider nur so häufig mit ohrwurm-fähigen Tracks ist, geht einem das geflöte dann auch spätestens beim elften Mal Hören auf die Zwölf. Da helfen nichtmal die superfetten Drums, um über den Nervfaktor hinwegzutäuschen. Trotzdem: Die ersten elfmal Hören machen ziemlich Laune und das Video ist auch nicht von schlechten Eltern.