Was für eine schöne Idee die verschiedenen Elemente der Musik zu visualisieren. Ist doch schon fast naheliegend dafür endlich mal Seismographen herzunehmen. Ergibt eine verdammt chilige Optik und das gibt dann zusammen mit dem Downtempo-Sound des Lithauen Mario Basanov und der Stimme von Jazzu eine echte Zurücklehn-Nummer. Muss das nochmal betonen… finde die Optik vom Video dermaßen gelungen und wenn man anfangs denkt der Clip könnte schnell langweilig werden, wird eines Besseren belehrt. Der Track selber ist ein bischen poppiger aber mit enorm genehmer Bassline in die man sich am liebsten Reinkuscheln würde.
Schön dass ich auch endlich mal was von Booka Shade präsentieren kann. Ist zwar schon ewig her, dass ich mir die Sachen von denen so richtig reingezogen habe, aber Titel wie Night Falls, In White Rooms oder Charlotte haben mich damals schon ziemlich geflasht und sind auch heute nicht so richtig tot zu kriegen. Ich glaube irgendein Track von den Beiden fand sich damals auf jeder zweiten CD von mir im Auto. Und die Kombi Booka Shade VS. M.A.N.D.Y hat mit dem, zugegebenermaßen etwas huschigen, aber ebenso smoothen Track Body Language einen echten House-Ohrwurm geschaffen.
Dem neuesten Schaffen der Kollaboration wurde noch ein Video in zeitgemäßer Stopmotion-Optik spendiert. Das Video zu dem Track Donut wird alle Analog-Tetris Fans begeistern. Ein Haufen Pappschachteln rast, stolpert und hüpft in dem Video durch die Gegend. Der Tetris Vergleich kommt auch soundtechnisch nicht von ungefähr.
Am 3. Mai kommt übrigens das neue Album More von Booka Shade.
Eins vorweg. Diesmal ist es kein offizielles Musikvideo. Aber weil es so gut für die Augen ist, muss es trotzdem hier rein. Das Original ist von Booba, manchen bekannt als Rapper, genauer aus Frankreich. Yuksek, ebenfalls Franzose, hat das Original dann aber in bester NuRave-Manier auseinandergenommen und vom Original ist wenig erkennbares übrig geblieben. Auf jeden Fall kracht das Ding.
Der Inhalt vom Video ist diesmal schnell wiedergegeben. Es reicht fast ein Wort. Aber so wär ja die Spannung weg und deswegen sag ich nur eins. Es ist ziemlich reduziert… auf… ach seht selbst!
Über dieses Video bin ich doch tatsächlich auf MTV gestolpert, was ich semi-verwunderlich finde. Erstens wegen des Musikstils, der ja sonst gekonnt ausgeklammert wird (macht wahrscheinlich das Feature wieder wett), zum Zweiten wegen dem Inhalt (einfach selbst ansehen). Man könnte soweit gehen und das Video als gewagt bezeichnen. Muss man aber nicht. Nebenbei find ich den Track auch noch ganz geil. Wobei die Remixe nochmal richtig reinhauen. Mein Favourite ganz klar: der fast 30-minütige Radio Slave Remix.
Gestern hat mich arte Tracks auf diese Dokumentation über die Liebe zur analogen Beaterstellung aufmerksam gemacht. In “Totally Wired” geht es um einen nerdigen Synthie-Bastlerladen in der Alexanderstraße 7 in Berlin. Genauer “Schneider’s Büro”, ein Laden in dem sich die großen Produzenten von Techno und House die Klinke in die Hand zu geben scheinen. Anthony Rother, Ricardo Villalobos oder Magda sind nur einige Namen die in Andreas Schneiders Laden zum Modulator- und Synthesizer-Shopping sowei Fachsimpeln vorbeischauen.
Auf dem Totally Wired Blog gibt es dann noch einen schönes Zitat dass die besondere Beziehung zu den analogen Geräten zum Ausdruck bringt.