Okt 14 2011

Keine Titten, keine Musikwünsche

Bin gestern auf meinen ab jetzt absolut favorisierten, hypermegageilsten Überoberlieblingstumblr aufmerksam gemacht worden! Danke, Aurelie! Auf “NO BREASTS NO REQUESTS” wird so ziemlich alles gepostet, was an den musikalischen Abendgestalter rangereicht oder von ihm schriftlich erwiedert wird. Auch schön dass man tatsächlich manchmal noch die Musikwünsche per Zettel überreicht bekommt. Kann man so schön demonstrativ mit zerknüllen und wegwerfen reagieren.
Der Request von oben wurde übrigens in Napoli Lee Jones überreicht. Ich bin mir sicher, er konnte helfen.


Apr 21 2011

Und wer bist du?

Dinge die die Welt… öhm ja… braucht? Nachdem ihr ja jetzt schon die perfekte DJ-Biographie habt könnt ihr euch nun endlich einen total tollen DJ Namen zulegen lassen. Dafür verantwortlich ist der DJ Name Generator. Funktionieren tut der so:

“Momentan befinden sich 532 Präfixe und 176 Suffixe in der Datenbank; daraus ergeben sich exakt 93.632 Kombinationsmöglichkeiten.”

Gott sei Dank sind die Herren dann aber noch im Nachgang so ehrlich:

“Natürlich solltest du nicht erwarten, dass jeder der knapp 100.000 zufällig generierten Deejay Namen ein Knaller ist. Viele klingen völlig bescheuert und manche ergeben keinen Sinn.

Das ist jedoch immer der Fall, wenn du Maschinen Dinge berechnen lässt, die eigentlich deinem eigenen Geist entspringen sollten.”

Befindet sich derzeit noch in der Alpha und soll weiterentwickelt werden. Wir sind… ähm ja… gespannt?

Es grüßt recht herzlich euer Wrecked Velvet.


Feb 3 2011

Jay Haze verschenkt sein Album “Love=Evolution”

Der Wahl-Peruaner mit amerikanischen Wurzeln Jay Haze verschenkt sein neues, und wohlmöglich letztes Album Love=Evolution. Gestellte Bedingung seinerseits: es mindestens einmal von Anfang bis Ende durchzuhören. Nachdem der Downloadlink kurz ‘ne Weile lang down war, gibt es das Album hier wieder auf sendspace.
Also schön brav durchhören. Ich bin schon fertig und kann es definitiv empfehlen!

Tracklist: weiterlesen


Jan 15 2011

Mit Robyn interaktiv zum Beat tanzen

So ein bisschen Regisseur steckt doch in jedem von uns. Zumindest wenn es die große Bühne unseres eigenen Lebens betrifft. So ein bisschen Musikvideoregisseur kann dank Robyn jetzt auch in jedem von uns stecken.
Zu ihrem Song Dance To The Beat gibt es eine interaktive Website, auf der man per Pfeiltasten und Maussteuerung die Kontrolle über Visuals und Sound übernimmt. Das ganze funktioniert nach dem Samplerprinzip, der den live-erzeugten Beat aus jeweils vier Elementen, die an einen Videoloop gekoppelt sind, zusammenzimmert. Klingt jetzt ziemlich theoretisch, daher einfach auf WeDanceToTheBeat ausprobieren oder meine kleine Testperformance anhören.


Dez 11 2010

Der Disco Knigge Pt. 2

esyotmusic freut sich wiedermal über einen ordentlichen Gastbeitrag, geschrieben von der Arbeits- und Bloggerkollegin Eva. Ihrerseits zuständig für Wortverwindungen und satzarchitektonische Meisterwerke, kurzum Texterin. Ihren verbal-kreativen Output kann und soll man auf ihrem Blog monkeyeve mitverfolgen. Dort gab es auch schon den ersten Part ihres Discoknigge zu lesen. Im ersten Teil hielt sie auch schon folgende Lebensweisheit für uns fest:

“Alkohol und geschlossene Räume sind die Nemesis des guten Benehmens.”

Und ich bleibe trotzdem dabei: Bier statt Bananen!
Jetzt viel Spaß bei Buchstabenjonglage performed by MonkeyEve…

Der Disco Knigge Pt. 2

Die Tage werden wieder kürzer, die Nächte länger. Der Pessimist verfällt spontan in einen schockstarren Winterschlaf, der Optimist denkt: Super, mehr Zeit zum Feiern!
Grund genug für mich, den Disco-Knigge fortzuführen. Daher bin ich aus- und in mich gegangen, habe das feiernde Volk beobachtet, mit Fragen getriezt und bis zum letzten Alkoholtröpfchen ausgequetscht.
Nachdem ich im ersten Teil ein wenig verbal nach dem männlichen Geschlecht getreten habe, habe ich dem fairen Ausgleich zuliebe nun auch ein paar Etiquette-Fauxpas der weiblichen Discogänger gesammelt:

Die Promille-Pirsch
Vorsicht, Frauen sind auf der Pirsch, wenn sie weggehen – jedoch sind sie nicht, wie oft irrtümlicherweise angenommen, auf der Suche nach Dir sondern nach dem nächsten, kostenlosen Drink. Manche Exemplare der weiblichen Gattung sind besonders ausgefuchst. Wenn Du betrunken bist und eine Frau lächelt Dir (wie es scheint, völlig hin und weg) zu, dann kannst Du davon ausgehen, dass Du 10 Minuten später einen Drink leichter bist und sie vor allem weg ist. Natürlich bist Du jetzt noch betrunkener und Deine realistischen Chancen, ein Weibchen mit Deinen Wortkünsten anzulocken, tendenziell unterirdisch.

Der Theken-Philosoph
Man sagt, Frauen seien unglaublich wortbegabt, doch wird dabei unterschlagen, dass der Buchstabenverbrauch bei manchen Vertretern der weiblichen Gattung proportional zum Alkoholkonsum nach oben schießt. Manchmal reicht schon ein Tröpfchen, um das Fass zum Brodeln zu bringen. Dann sieht man Frauen, die diskutierend und gestikulierend einen hilflosen Mann an der Theke festnageln. Dabei sagt sie gut und gerne Dinge, die “sie so nie gesagt hat”, wie sie später vehement argumentiert. Die einzige Konter, die er noch zusammenkriegt, ist ihr postwendend in den Ausschnitt zu schauen. Das bringt Sie wiederum in wortgewaltige Rage und am nächsten Tag ist sie sauer und er weiß von nichts. Verbalismus ab 2 Promille gehört verboten.

Der Disco-Qualmer
Funktioniert leider geschlechterübergreifend: Anrauchen, das neueste No-Go. Nachdem es an den meisten öffentlichen Orten verboten wurde, zu rauchen – Deutschland, die große Rauchernation, zunächst empört aufschrie – kommt es nun, wie es kommen muss: Keinen interessiert’s und die Welt fängt wieder an zu rauchen. Aber das Verbot währte immerhin lange genug an und wir haben uns daran gewöhnt, morgens in rauchfreien Klamotten und Haaren ins Bett zu fallen. Jetzt stinkt es uns umso mehr, wenn man im Club von der Seite angeraucht wird. Besonders liebe ich ja die Alkoholraucher, bei denen schon ein Tröpfchen Ethanol den Synapsenschalter von “Nichtraucher” in “Raucher” umlegt. Diese Menschen sind rauchunerfahren und bar jeglicher jahrelang antrainierter Rauchmanieren (man rauche z.B. nicht beim Essen) unmöglich dazu im Stande, kniggekonform zu rauchen. So wird dann munter während dem Reden gepafft. Wie das beim Reden so ist, steht der Angeredete gegenüber und somit direkt im Windtunnel. Man meide also den Promilleraucher.

Das lautlose Megaphon
Immer wieder sehe ich Grüppchen aufgedonnerter und zurechtgemachter Heiratswilliger in den Club stürmen, ihre Testosteronfühler ausfahren und schließlich falkenartig auf ahnungslose Opfer herabstürzen. Ich wage es kaum zu schreiben, aber diese Menschen glauben tatsächlich, ihren zukünftigen Lebenspartner hier und jetzt kennenzulernen. Und so unterhalten sie sich munter, bzw. schreien sich gegenseitig an, wie das in der Geräuschkulisse nicht anders möglich ist, in der Meinung sich besser kennenzulernen während sie eigentlich nur Stille Post für Fortgeschrittene spielen. Unfreiwillig komisch für alle anderen, wenn der DJ und mit ihm die Musik gerade einen Aussetzer haben. Ein Beispiel:
Musik auf voller Lautstärke.
Sie (augenklimpernd): Irgendwie bist Du richtig nett…
Musik aus.
Er (brüllt): Ich finde Deine Freundin auch viel zu fett!

Man merke also, es gibt nur einen Grund, auszugehen: richtig feiern.


Okt 8 2010

Klicktipp… Electronic Music Guide

Ishkur's Electronic Music Guide

Die Mischung von Nerds, genug Zeit und Liebe zu Musik führt fast zwanghaft zu einem feschen Ergebnis. Zumindest was das musikalische Genie und dessen Besessenheit angeht. Dass die Mischung aber nicht zwangsläufig zu einem selbsterzeugten musikalischen Output führen muss beweist Ishkur mit seinem Guide to Electronic Music. Äußerst detailleirt haut er in einem bisschen zu funkigen Flash-File wirklich jedes Subgenre und andere Abartigkeiten raus, die die elektronische Musik in den letzten 3 Jahrzehnten geboren hat. Finde das gelingt ihm verdammt gut (in der optischen B-Note gibt es leider Abzüge), weil er auch zu jeder Musikkategorie Hörbeispiele packt. Dann gibt es auch gleich noch die wichtigsten Samples dazu, ebenso wie eine Auflistung der prägensten Drum-Machines für Techno & Co. Richtige Musiknerds dürfen hier und da sicher mal über die Musikauswahl oder andere kleine Makel meckern aber im Großen und Ganzen ein unterhaltsamer Zeiträuber mit musikalischem Lerneffekt.


Sep 16 2010

Klicktipp… smart studio

Wenn ich nicht wüsste aus wessen Feder das Konzept zu smart studio stammt, würde ich behaupten ich hab das Ding erträumt. Oder die Jungs und Mädels bei fischerAppelt, tv media wollen mir mit der Seite einfach einen Riesengefallen tun. Ziemlich nett… Danke also!
Dass ich erst jetzt darüber schreibe liegt an meinem Umzug, mit dem ich die letzten Wochen und Tage beschäftigt war. Also was gibt es dazu zu sagen: smart studio ist eine Art Rundumschlag der urbanen Großstadt-Kultur.
Die Website wurde im Stil einer dicken Konzeptwand von dem Street Artist Peter Kosock gestaltet. Diesmal ging man aber nicht den üblichen Weg und Zwang die bunten Gedanken sofort in ein digitales Korsett, man lies den Künstler eine tatsächliche Wand verschönern, die erst im Nachhinein bildschirmfähig gemacht wurde.
Soviel also zum Gerüst, der Inhalt wiederum entstammt dem kleinsten TV-Studio der Welt – einem voll fahrtauglichen smart fortwo. Zahlreiche Kameras fangen die städtetypischen Protagonisten urbaner und elektronischer Musik, junger Designer-Fashion und einem wortwörtlich bewegten Speed Date ein. Das rollende Raumwunder bietet dabei genug Platz für digitale DJ Sets und Live-Auftritte mit Drum-Machine und Synthesizer, einen kurzen, kreativen Laufsteg und das perfekte Umfeld für einen persönlichen Flirt – mit der nächsten roten Ampel als einzige Fluchtmöglicheit. Ein Urban View ergänzt das Format um die jeweilige Besonderheit der Stadt. Um dem beinahe grenzenlosen Kreativraum der urbanen Arenen einen größeren Rahmen zu verleihen, werden in jeder Metropole jeweils zwei Teile gedreht.

Jede Sendung braucht einen Host… und hier hat man auf den britischen Radio und TV-Moderator Pete Nottage zurück gegriffen. Lustiger und charmanter Kerl, eine attraktive, witzige Frau hätte es zur Not aber auch getan. Bis jetzt gastierte der Brite mit dem High-Tech smart schon in Rom, Paris und Berlin. London folgt in Kürze und Barcelona wird das vorläufige Schlusslicht bilden. Bleibt zu hoffen, dass noch eine Menge Städte hinzukommen dürfen!

Hier dürft ihr euch schonmal direkt über eine unterhaltsame Folge mit den Talenten Pan Pot aus Berlin freuen…