Über dieses Video bin ich doch tatsächlich auf MTV gestolpert, was ich semi-verwunderlich finde. Erstens wegen des Musikstils, der ja sonst gekonnt ausgeklammert wird (macht wahrscheinlich das Feature wieder wett), zum Zweiten wegen dem Inhalt (einfach selbst ansehen). Man könnte soweit gehen und das Video als gewagt bezeichnen. Muss man aber nicht. Nebenbei find ich den Track auch noch ganz geil. Wobei die Remixe nochmal richtig reinhauen. Mein Favourite ganz klar: der fast 30-minütige Radio Slave Remix.
Kleckern ist was für Anfänger. Klotzen ist so eine Art “neues Understatement”, könnte man meinen. Denn OPUS MAGNUM – der Name den Robert seinen limitiert erscheinenden Shirts gegeben hat – ist lateinisch und kann frei mit “das bedeutendste Werk” übersetzt werden. Auf den Namen stieß er, bei Recherchen zu Bildern von James Pollock und weil sich das zugegebenermaßen noch dazu ganz fresh anhört stand damit der Name unter dem er seine Shirts anbietet fest. Wie gesagt, sollen die anderen kleine Brötchen backen. Bei Robert gibt es Brot.
Aktmalerei zur Strafe
Zur Kunst oder Gestaltung kam Robert über den glücklichen Zufall einmal bei einem Künstler ein paar Sozialstunden abreißen zu dürfen. Zur “Strafe” musste er damals an Zeichenkursen teilnehmen – auch Aktmalerei (wer sein Mitleid bekunden will, tut das am Besten in den Kommentaren). Die eigenen künstlerischen Gehversuche machte er später mit einer Airbrushpistole, mit der er tiefergelegte Trabis, Polos und Corsas beschoss.
Über die Jahre wurden Montana und Belton dann beinahe vollwertige Familienmitglieder. Denn an der Sprühdose fand er nicht nur Gefallen sondern auch seinen eigenen Stil. Schließlich fing Robert an seine Shirts mit CD-Markern und Copics zu individualisieren. Über einen Bekannten ergab sich dann vor gut zwei Jahren die Gelegenheit in einem Jugendhauskeller Sieb- und Flockdruckfolien herzustellen um damit dann Textilien zu verschönern. Die Graffiti-Einflüsse sind bei seinen Shirts immer noch zu sehen, aber ebenso zitiert er immer wieder visuell auch Filme, Musiker oder auch Sportler.
Verlosung
Diesmal gibt es eine kleine Premiere auf esyotmusic.de und damit ein Geschenk von Robert (alias OPUS MAGNUM) und mir an Euch. Wir verlosen eines der Shirts unter allen Kommentaren, die bis zum 30.01.2010 abgegeben werden. Also mit korrekter E-Mail in die Kommentare eintragen, damit ich im Falle des Gewinns mit Dir Kontakt aufnehmen kann – bezüglich Größe und Motivwunsch. Bei ungültiger E-Mail Adresse wird nochmal gelost.
Wer gerne käuflich eines der Shirts erwerben möchte kann Robert über seine E-Mail erreichen: robert.gudopp@gmx.de
UPDATE: Die Verlosung ist zu Ende. Gewinner des Shirts ist Michael. Gratulation.
Gestern hat mich arte Tracks auf diese Dokumentation über die Liebe zur analogen Beaterstellung aufmerksam gemacht. In “Totally Wired” geht es um einen nerdigen Synthie-Bastlerladen in der Alexanderstraße 7 in Berlin. Genauer “Schneider’s Büro”, ein Laden in dem sich die großen Produzenten von Techno und House die Klinke in die Hand zu geben scheinen. Anthony Rother, Ricardo Villalobos oder Magda sind nur einige Namen die in Andreas Schneiders Laden zum Modulator- und Synthesizer-Shopping sowei Fachsimpeln vorbeischauen.
Auf dem Totally Wired Blog gibt es dann noch einen schönes Zitat dass die besondere Beziehung zu den analogen Geräten zum Ausdruck bringt.
3min.de ist eigentlich eine Plattform für Serien, Webisodes und kleine Kurzfilme. Die Videoqualität darf sich echt sehen lassen. Dass wird dem guten Content dann wenigstens gerecht, mal abgesehen dass die Augen keinen Kampf gegen verpixelte und komprimierte Bewegtbilder führen müssen. In der Rubrik Lifestyle entdeckt man dann Folgen von Shot by Kern, Vice Guide To Travel oder electronic beats. Mein Favourite ist aber die Serie After Hours über Club-Kultur in Berlin. Die Kamera begleitet dabei drei Party-Protagonisten auf ihren Feierstreifzügen und Wochenendexzessen. Die aktuelle Folge 12 heißt plakativ und treffend Berlin & Techno.
Ich finde ein echter Klick-Tipp, nicht nur für Techno-Enthusiasten oder Berliner. Danke an Flo @ thelager//blog, über den ich auf 3min gestoßen bin.
Schweden ist bekannt für sein großes Möbelhaus, das überteuerte Bier und massenweise Elche. Außerdem steht das skandinavische Land in Sachen Stil und Mode für ein klares, aufgeräumtes und sachliches – fast kühles – Design. In eben dieses klare Design reihen sich die Kopfhörer der neuen schwedischen Marke Urbanears ein. Und damit schwimmen sie im Strom der Mode-Kopfhörermarken eindeutig in eine eigene Richtung. Erhältlich sind derzeit drei verschiedene Modelle alle jeweils in 14 unterschiedlichen Farben. Das Flagschiff ist dabei der On-Ear Kopfhörer Plattan.
Verglichen mit Skullcandy – den chromfunkelnden Ed Hardys unter den Kopfhörern – oder den WESC Musik-Ohrwärmern ist es hier optisch zunächst der Verzicht auf überflüssiges Bling Bling oder Logo-Bemalung, der Puristen begeistern wird. Was die Optik verspricht, wird haptisch gleich nochmal unterstrichen. Nichts fühlt sich nach billigem Plastik an, was nach Metall aussieht ist auch solches und der Stoffbezug des Kopfbügels wirkt schlicht und dabei irgendwie edel.
Also… Optik: Check. Haptik: Check. Aber was ist mit dem wichtigsten Kriterium für einen Kopfhörer: Der Akustik? Um es ganz langweilig vorwegzunehmen: Check! Gute Auflösung, verzerrungsarme Wiedergabe mit genug Bassreserven und ein klarer Höhenbereich erfreuen die Ohren. Leider klingen die Headphones ein klein bischen zu dumpf für meinen Geschmack. Alles in Allem aber ein sehr guter Sound. Die geschlossene Bauweise erweist sich beim U-Bahn fahren als Riesenbonus, weil die Ohrmuscheln dermaßen gut nach außen abdichten das eine trommelfellschonende Lautstärke schon ausreicht um das aufgeregte Gebrabbel der Omas zur Linken oder das Geschrei des Babys zur Rechten zu übertönen. weiterlesen