Das ist kwasi der Nachtrag zur Umfrage “Magst du Vinyl?”. Habe passend dazu auf der NYTimes Seite ein gutes Schaubild gefunden, dass deutlich macht wie sich die einzlenen Tonträgermedien über die Jahre verändert haben.
Wie man an der unrepräsentativen Umfrage erkennen kann, benutzen viele kein Vinyl weil es ihm/ihr leider zu unhandlich und zu teuer ist. Aber man kann auch sehen, dass viele es verdammt gern nutzen würden. Kein Wunder! Ich finde Vinyl erzeugt eine ganz andere Bindung zu der Musik, die durch die vielen illegalen Downloads ja für Teile der Bevölkerung fast wertlos geworden ist. Und das nicht nur monetär, denn dieses “ohne-zu-überlegen-alles-runterladen” Mentalität lässt es ja kaum noch zu sich an einem einzigen Musikstück wirklich zu erfreuen. Lieber schnell das nächste Laden bevor’s Langweilig wird. Vinyl verleiht der Musik mehr Wertigkeit, mehr Charakter und nimmt ein bischen der Schnelllebigkeit. Möchte aber Digital nicht per sé schlecht reden! Jeder der mich kennt weiß, dass ich ohne meinen iPod keinen Meter vor die Tür gehe.
Der Calvin Harris mal wieder. Nachdem er mit “Yeah Yeah Yeah La La La” schon den ersten Sommerohrwurm gelandet hat, legt er jetzt mit einem echt erfreulichen selbst kreierten Synthesizer nach. Macht sicher Spaß mit dem Ding zu spielen! Mal gespannt wann die Spielerei Marktreife erlangt und auch für den Otto-Normalbürger erhältlich ist. Die einzelnen Instrumente werden dann wahrscheinlich aber noch etwas “fetter” daher kommen. Die Ingenieure müssen nur das Problem mit der extremen Hitzeentwicklung des Syntesizers in den Griff kriegen. Enjoy!
Der Mann mit dem roten Gesicht aus dem Jahr 2000 posaunt – oder besser: saxophoniert – mir auch heute immer wieder gern ins Ohr. Die Story zu dem Track bzw. zu dem Titel finde ich sympathisch.
Laurent Garnier - The Man With The Red Face
“The Man With The Red Face” wurde von Laurent Garnier damals nach einem Booking für ein großes Jazz-Festival in Montreux/Frankreich geschrieben. Da er für ein Jazz-Festival gebucht wurde, setzte er sich in den Kopf dafür ein bischen was jazzigeres machen zu müssen. Also fing er daraufhin an zusammen mit Philippe Nadaud, einem Saxophonisten, das Stück zu produzieren. Nach den ersten Aufnahmen meckerte Laurent wohl ständig, Philippe solle mal “stärker und nich so schwach” spielen. Also tief Einatmen und die Lungen auf Vollgas. Wie so ein Saxophonist auf Anschlag aussehen muss ist klar… “The Man With The Red Face”.
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Diese Bildergalerie ist gefüllt mit wild zusammengewürfelten Bildern die beim Feiern entstanden sind. Häufig sieht man diese angeblitzten Grinsebacken die für irgendein Foto posieren, was höchstens Selbstbefeierung ist, aber mit dem eigentlichen Feiern wenig zu tun hat. Klar sind schöne Partyportraits eine feine Sache, vor allem wenn sie der einzige Beweis sind, dass man gestern tatsächlich auf der Party war (“Wow der Typ sieht ja scheiße aus… oh das bin ja ich.”).
Habe also mal die Fotos aus der letzten Zeit zusammen gesammelt die frei von expliziter Selbstdarstellung sind. Auf den meisten simpel geblitzten Partyshots geht die Lichtstimmung im Club vollkommen verloren. Der Großteil der Fotos wurde kurz angeblitzt und später nachbelichtet. Teilweise mit sehr langen Belichtungszeiten, so dass manche Bilder schon fast surreal wirken und ausser Bunt nur Umrisse erahnbar sind.
Bin mal wieder über ein unterhaltsames elektronisches Musikvideo gestolpert. Diesmal von den zwei Spaßmachern Super Flu. Die Zwei, das sind Feliks Thielemann & Mathias Schwarz, scheinen auf jeden Fall viel Spaß beim dem Dreh gehabt zu haben. Zumindest verbreitet das Video genau den Eindruck. Und Opa Herbert muss ein feiner Kollege sein. Seht selbst.
Wer nach dem Video Bock hat mal adäquat zu einem Set von den Beiden das Tanzbein zu schwingen kriegt schon diesen Samstag die Gelegenheit dazu. Ticket lösen, einsteigen – es geht in die Romy S. nach Stuttgart. Nebenbei erwähnt lässt es an dem Abend auch Freundkarajan im Romy krachen, ebenfalls ein DJ-Duo und gleichzeitig etablierte Stuttgarter Locals.
Wem das Video gefallen hat, sollte sich noch die andere Veröffentlichung von Super Flu auf deren eigenem Label “Monaberry” anhören. Das Stück heißt “Rolloch” und ist eine wertvolle Ergänzung für jeden Plattenschrank.
Zur offiziellen Webseite von Super Flu.
Und hier findet ihr Super Flu auf MySpace
Wie sagt man so schön: Lieber spät als nie! Hatte in den letzten Tagen leider viel um die Ohren, deswegen kommt mein Resumé zum
Melt! Festival 2009
leider etwas später. Naja aber wie gesagt, besser so, als gar nicht.
Wie schon erwähnt, sind wir am Donnerstag angereist und nachdem wir uns die knapp 2 km vom Parkplatz auf den Zeltplatz geschleppt hatten und das Zelt noch vor Dunkelheit stand, widmeten wir uns dem ersten Fässchen (hier mein Dank an unsere Mediziner!). Nach einer guten ersten Nacht wurde ich morgens um 7 schweißnass daran erinnert warum ich Zelten so hasse. Nach knapp 5 Stunden Schlaf erhitzte die Morgensonne unser Zelt und damit auch meine Stimmung. Also zur Abkühlung schnell ein Radler besorgt und zum Meeting unters Pavillon gesellt. Das Wetter schien besser als erwartet zu werden. Nichts als strahlend blauer Himmel zu sehen… bis dahin. Aber der Wettergott kann eben manchmal ein echter Arsch sein. So, nun aber genug übers Wetter geschimpft. Ist schließlich immer noch ein Festival und am Ende kann man stolz von sich sagen, es überlebt zu haben. Viel wichtiger sind die Performances und die Impressionen. weiterlesen