Wegen diesem Track habe ich angefangen, Elektro wirklich zu lieben. Als ich damals zum ersten Mal auf einer Party ein paar Übergänge versuchen durfte (Auflegen wäre der falsche Begriff), bekam ich von Max vorab eine kleine Auswahl an Liedern, die ich mir anhören sollte. Nach ein paar guten aber belanglosen Tracks stieß ich auf dieses trancige, pumpende und von der Dramaturgie mitreißende Meisterwerk von dem Franzosen. Der Track erschien übrigens 2006 auf der “Speicher 34″ EP bei Kompakt und verkaufte sich bis Dato über 20.000 mal. Die rollende Line ist ein Sample aus dem 2005 erschienenen “Eve by Day” von Patrick Chadronnet.
Ich spiele den Track immer wieder gerne in meinen Sets, wer dann noch nicht anfängt zu schwitzen sollte Hausverbot bekommen. Auf Domino fahren sogar die Freunde von mir ab die mit Elektro sonst wenig anfangen können.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Da es ein Klassiker ist und ich den Klang von Vinyl absolut bevorzuge darf das Ding in meinem (und auch in sonst keinem vernünftigen) Plattenschrank nicht fehlen.
2008 war ich zu Besuch bei meinem Vater in Tokyo und hatte mir im Metropolis Magazin mehrere Wochenend-Locations rausgesucht. Ich stand vor der Entscheidung mich entweder ins ageHa oder ins Womb zu begeben. Da keine bekannten DJs ein ausschlaggebendes Argument lieferten, entschied ich mich für das näher gelegene ageHa.
In die Bahn und Los
Es ging los Richtung Metro. Ich war ziemlich früh dran, sprich gegen halb 12, aber so kam ich um “eine Stunde in der Schlange stehen” rum.
Man muss dazu sagen, dass obwohl Tokyo eine der größten Städte der Welt ist, die Metro maximal bis halb Eins fährt. Also entweder viel Geld für ein Taxi opfern oder die gesparten Yen in ein paar Drinks investieren.
Ich bevorzugte die öffentlichen Verkehrsmittel, weil der Club nur ca. 5 Gehminuten von der Metro-Haltestelle Shin-Kiba entfernt ist. Shin-Kiba erreicht ihr mit der Yurakucho oder der JR-Line. Ab der Haltestelle fragt ihr euch am besten durch.
Auch auf die Gefahr hin, dass man bald den Eindruck bekommt, dass ich hier ein Musikvideo-Blog erstelle… dieses Musikvideo muss ich noch posten. Das Lied ist ja schon im Oktober 2008 auf dem Berlin Calling Soundtrack erschienen, aber das offizielle Video ist noch relativ neu und zudem hab ich das Lied jetzt erst in guter Qualität gefunden. Sky and Sand ist außerdem weit oben auf meiner persönlichen Hitlist des insgesamt wirklich sehr gelungenen Soundtracks. Somit passt der Soundtrack zu dem tollen Film, der sich wirklich schön mit der elektronischen Musikszene auseinandersetzt. Außerdem muss man dem Paule echt Respekt für dieses Schauspieldebüt zollen. Das Video ergänzt die chillige Melodie perfekt und wer den Film gesehen hat, kriegt nochmal ein paar der tollsten Szenen zu sehen.
Wer also bis jetzt noch nicht in dem Film war, entweder husch husch ab ins nächste Kino oder bis zum Herbst 2009 warten, da soll das Spektakel auf DVD erscheinen.
Mein Tipp ist: Erst ins Kino und danach weiter in den Club.
Und gleich noch Eins hinterher. Diesmal ein Schmankerl aus dem Jahre 1999. Ich finde die klaren Strukturen des Videos genial und passend zu den sphärischen Klängen. Generell sind die Videos von Autechre zu empfehlen.
Schade das die Qualität nicht die allerbeste ist, aber finde das Video nirgends in höherer Auflösung. Ist ja auch schon ein bischen älter.
Im Bereich der elektronischen Musik sind gut gemachte Clips zum veröffentlichten Track ja leider doch eher eine Seltenheit. Unter der Rubrik “Elektronische Musikvideos” werde ich daher in unregelmäßigen Abständen ein paar Bewegtbilder präsentieren, die ich für wertvoll halte.
Anfangen will ich mit Animals von Minilogue.
Director/Animator/Characterdesign: Kristofer Ström hat das ganze sehr schön umgesetzt wie ich finde. Enjoy.
Obwohl die Anwendung schon ein paar Tage älter ist darf ich sie Euch auf keinen Fall vorenthalten. Nachdem die App für das iPhone ja schon ein echter Spaßbringer war, gibt es das Ganze jetzt auch Online. Schön das man den Original-Beat drunter legen kann und rumprobieren kann wie nah man an das Original von Daft Punk ran kommt.
Habe dieses schmucke Stück gerade im Netz entdeckt. Fand die Uhr so interessant, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte.
by Hironao Tsuboi
Tolle Armbanduhr aus Japan genauer von dem japanischen Designer Hironao Tsuboi. Wirkt auf den ersten Blick wie ein schlichtes Armband, auf Knopfdruck wird die Zeit aber per LED angezeigt. Noch nicht erschienen, aber sobald die rauskommt werd ich wohl mal meine Beziehungen nach Japan bemühen müssen.
Update: Zu kaufen gibt es das schmucke Stück leider immer noch nicht! Aber hier im 100per-Shop wird es die Uhr wohl als erstes geben. Jetzt hoff ich nur, dass sich schnell ein Produzent für den LED-Zeitanzeiger findet.