Feb 8 2010

Die Esyot Top 10 // Januar 2010

Moritz Esyot

Sorry! Schon wieder war längere zeit Sendepause, aber die Ausrede ist diesmal dermaßen gut. Ich war die letzten Tage in Japan, unter anderem zum Snowboarden in Niseko. Ohne Rechner und technisches Klimbim. Daher kommen die Charts jetzt leider ein paar Tage später. Wie immer: Enjoy!

Levon Vincent - Late Night Jam1. Levon Vincent – Late Night Jam
Puh, das war knapp. Fast wäre der Track beim Musiksortieren untergegangen. Konnte glücklicherweise auf dem fast 11 stündigen Flug nach Tokyo kaum schlafen und hab ihn wiederentdeckt. MUST HAVE.

youaANDme - Rythm & Drums2. youaANDme – Rythm & Drums
Der Minimal ist tot… es lebe der Minimal. Reduzierte Techno-Nummer mit schön dreckigem und düsterem Detroit Charakter, bösen Vocals und brachial treibender Kraft. Bitte nicht nur als Tool missbrauchen.

Coletone - Suicide Birds3. Coletone – Suicide Birds
Die “Suicide Birds EP” gab es dieses Jahr vom Bruder zu Weihnachten und war mir bis Dato vollkommen unbekannt. Da hat er aber ein echtes Händchen bewiesen und ein Track mit hypnotischem Treibstoff ausgegraben.
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Jan 21 2010

Elektronische Musikvideos Pt.9 // DJ Hell – The DJ (feat. P. Diddy)

Moritz Esyot

Über dieses Video bin ich doch tatsächlich auf MTV gestolpert, was ich semi-verwunderlich finde. Erstens wegen des Musikstils, der ja sonst gekonnt ausgeklammert wird (macht wahrscheinlich das Feature wieder wett), zum Zweiten wegen dem Inhalt (einfach selbst ansehen). Man könnte soweit gehen und das Video als gewagt bezeichnen. Muss man aber nicht. Nebenbei find ich den Track auch noch ganz geil. Wobei die Remixe nochmal richtig reinhauen. Mein Favourite ganz klar: der fast 30-minütige Radio Slave Remix.

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Jan 20 2010

Kreatiefgang… OPUS MAGNUM

Moritz Esyot

Kleckern ist was für Anfänger. Klotzen ist so eine Art “neues Understatement”, könnte man meinen. Denn OPUS MAGNUM – der Name den Robert seinen limitiert erscheinenden Shirts gegeben hat – ist lateinisch und kann frei mit “das bedeutendste Werk” übersetzt werden. Auf den Namen stieß er, bei Recherchen zu Bildern von James Pollock und weil sich das zugegebenermaßen noch dazu ganz fresh anhört stand damit der Name unter dem er seine Shirts anbietet fest. Wie gesagt, sollen die anderen kleine Brötchen backen. Bei Robert gibt es Brot.
Guddi

Aktmalerei zur Strafe

Zur Kunst oder Gestaltung kam Robert über den glücklichen Zufall einmal bei einem Künstler ein paar Sozialstunden abreißen zu dürfen. Zur “Strafe” musste er damals an Zeichenkursen teilnehmen – auch Aktmalerei (wer sein Mitleid bekunden will, tut das am Besten in den Kommentaren). Die eigenen künstlerischen Gehversuche machte er später mit einer Airbrushpistole, mit der er tiefergelegte Trabis, Polos und Corsas beschoss.
Über die Jahre wurden Montana und Belton dann beinahe vollwertige Familienmitglieder. Denn an der Sprühdose fand er nicht nur Gefallen sondern auch seinen eigenen Stil. Schließlich fing Robert an seine Shirts mit CD-Markern und Copics zu individualisieren. Über einen Bekannten ergab sich dann vor gut zwei Jahren die Gelegenheit in einem Jugendhauskeller Sieb- und Flockdruckfolien herzustellen um damit dann Textilien zu verschönern. Die Graffiti-Einflüsse sind bei seinen Shirts immer noch zu sehen, aber ebenso zitiert er immer wieder visuell auch Filme, Musiker oder auch Sportler.


Verlosung
Diesmal gibt es eine kleine Premiere auf esyotmusic.de und damit ein Geschenk von Robert (alias OPUS MAGNUM) und mir an Euch. Wir verlosen eines der Shirts unter allen Kommentaren, die bis zum 30.01.2010 abgegeben werden. Also mit korrekter E-Mail in die Kommentare eintragen, damit ich im Falle des Gewinns mit Dir Kontakt aufnehmen kann – bezüglich Größe und Motivwunsch. Bei ungültiger E-Mail Adresse wird nochmal gelost.
Wer gerne käuflich eines der Shirts erwerben möchte kann Robert über seine E-Mail erreichen: robert.gudopp@gmx.de

UPDATE: Die Verlosung ist zu Ende. Gewinner des Shirts ist Michael. Gratulation.

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Jan 15 2010

Totally Wired… Dokumentation über Schneider’s Büro in Berlin

Moritz Esyot

Gestern hat mich arte Tracks auf diese Dokumentation über die Liebe zur analogen Beaterstellung aufmerksam gemacht. In “Totally Wired” geht es um einen nerdigen Synthie-Bastlerladen in der Alexanderstraße 7 in Berlin. Genauer “Schneider’s Büro”, ein Laden in dem sich die großen Produzenten von Techno und House die Klinke in die Hand zu geben scheinen. Anthony Rother, Ricardo Villalobos oder Magda sind nur einige Namen die in Andreas Schneiders Laden zum Modulator- und Synthesizer-Shopping sowei Fachsimpeln vorbeischauen.
Auf dem Totally Wired Blog gibt es dann noch einen schönes Zitat dass die besondere Beziehung zu den analogen Geräten zum Ausdruck bringt.

A module is for life, not just for Christmas…

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Jan 13 2010

Klick-Tipp… 3min.de

Moritz Esyot

3min.de ist eigentlich eine Plattform für Serien, Webisodes und kleine Kurzfilme. Die Videoqualität darf sich echt sehen lassen. Dass wird dem guten Content dann wenigstens gerecht, mal abgesehen dass die Augen keinen Kampf gegen verpixelte und komprimierte Bewegtbilder führen müssen. In der Rubrik Lifestyle entdeckt man dann Folgen von Shot by Kern, Vice Guide To Travel oder electronic beats. Mein Favourite ist aber die Serie After Hours über Club-Kultur in Berlin. Die Kamera begleitet dabei drei Party-Protagonisten auf ihren Feierstreifzügen und Wochenendexzessen. Die aktuelle Folge 12 heißt plakativ und treffend Berlin & Techno.

Ich finde ein echter Klick-Tipp, nicht nur für Techno-Enthusiasten oder Berliner. Danke an Flo @ thelager//blog, über den ich auf 3min gestoßen bin.

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